{"id":154,"date":"2015-09-30T12:43:40","date_gmt":"2015-09-30T10:43:40","guid":{"rendered":"http:\/\/legatus.orange-themes.com\/ut-per-definiebas-nominavi-persecuti-4\/"},"modified":"2015-11-09T12:29:08","modified_gmt":"2015-11-09T11:29:08","slug":"ut-per-definiebas-nominavi-persecuti-3-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bojournal.de\/?p=154","title":{"rendered":"Bochum hat bei Entw\u00e4sserungsgeb\u00fchren kein Geld zu verschenken"},"content":{"rendered":"<p>Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c fordert K\u00fcndigung des Vertrages zwischen Stadt und Stra\u00dfenNRW, um Geb\u00fchreneinnahmen zu realisieren.<\/p>\n<p>Zwischen der Stadt Bochum und Stra\u00dfenNRW als Rechtsnachfolger des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) besteht ein Vertrag, in dem die Stadt Bochum dauerhaft auf eine Geb\u00fchrenveranlagung von Entw\u00e4sserungsgeb\u00fchren f\u00fcr Landes- und Bundesstra\u00dfen gegen\u00fcber Stra\u00dfenNRW verzichtet. Seitdem werden die Kosten f\u00fcr die Entw\u00e4sserung der an die Kanalisation angeschlossenen befestigten Fl\u00e4chen in der Stra\u00dfenbaulast von Bund und Land vom st\u00e4dtischen Haushalt getragen. Bereits seit 2009 gibt es jedoch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts, das bei \u00e4hnlicher Sachlage entschieden hat, dass die Annahme von Vertr\u00e4gen, wie sie die Stadt mit dem LWL geschlossen hat, unzul\u00e4ssig bzw. nichtig gewesen sei. Anstatt aufgrund dieser Rechtsprechung sofort zu handeln, wird seitens der Bochumer Verwaltung immer noch gepr\u00fcft, ob und ab wann, in welcher Form und in welcher H\u00f6he, Stra\u00dfen NRW als derzeit zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde zu laufenden Kostenerstattungen oder Geb\u00fchrenzahlungen herangezogen werden kann.<\/p>\n<p>Langfristig will die Verwaltung eine Entlastung des st\u00e4dtischen Haushaltes durch die entfallende Kosten\u00fcbernahme der Entw\u00e4sserungskosten f\u00fcr Fl\u00e4chen in der Baulast von Stra\u00dfen NRW anstreben. Dann stellt sich aber die Frage, warum sie bislang unt\u00e4tig geblieben ist. Die Voraussetzungen f\u00fcr eine K\u00fcndigung seitens der Stadt Bochum liegen doch schon lange vor.<\/p>\n<p>Die Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c beantragt daher in der kommenden Ratssitzung den bestehenden Vertrag zwischen der Stadt Bochum und Stra\u00dfenNRW umgehend zu k\u00fcndigen, um Verj\u00e4hrungen vorzubeugen. M\u00f6gliche Anspr\u00fcche gegen\u00fcber Stra\u00dfen NRW (Kostenerstattungen oder Geb\u00fchrenzahlungen) sollen zeitnah durchgesetzt werden.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen keine weitere Zeit verlieren, schlie\u00dflich hat die Stadt Bochum kein Geld zu verschenken. Die Stadt Altena hat zum Beispiel entsprechend reagiert und ihren Vertrag mit Stra\u00dfenNRW gek\u00fcndigt. Um m\u00f6glichen Verj\u00e4hrungen vorzubeugen, wurde ein r\u00fcckwirkender Geb\u00fchrenentscheid erstellt. So konnte Altena im vergangenen Jahr unerwartete Geb\u00fchreneinnahmen in siebenstelliger H\u00f6he Jahr f\u00fcr die Jahre 2009 bis 2013 realisieren. Eine solche M\u00f6glichkeit sollte sich auch der Bochumer Stadtk\u00e4mmerer nicht entgehen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c fordert K\u00fcndigung des Vertrages zwischen Stadt und Stra\u00dfenNRW, um Geb\u00fchreneinnahmen zu realisieren. 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