{"id":1708,"date":"2016-07-01T11:43:35","date_gmt":"2016-07-01T09:43:35","guid":{"rendered":"http:\/\/bojournal.buergerbegehren-musikzentrum.de\/?p=1708"},"modified":"2016-07-01T11:43:35","modified_gmt":"2016-07-01T09:43:35","slug":"finanzierung-des-radschnellweges-ruhr-ist-sache-von-bund-und-land","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bojournal.de\/?p=1708","title":{"rendered":"Finanzierung des Radschnellweges Ruhr ist Sache von Bund und Land."},"content":{"rendered":"<p>Zur Umsetzung des Radschnellweges 1 w\u00fcrden f\u00fcr den Bochumer Abschnitt ca. 30 Millionen Euro Realisierungskosten aufzubringen sein. Woher das n\u00f6tige Geld kommen sollen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungekl\u00e4rt. In Bochum fehlen die Mittel an allen Ecken und Enden. Es ist auch nicht absehbar, dass sich die Finanzlage der Stadt in naher Zukunft verbessern wird. Jeder Euro, der von kommunaler Seite in den RS 1 flie\u00dfen soll, fehlt hier in Bochum f\u00fcr die Instandhaltung der Stra\u00dfen, f\u00fcr die Finanzierung des \u00d6PNV und auch f\u00fcr den Ausbau des dezentralen Radwegenetzes. Am Ende k\u00f6nnte dies zur paradoxen Situation f\u00fchren, dass man mit dem RS 1 zwar ein Leuchtturmprojekt vor der eigenen Haust\u00fcr hat, aber notwendige Verbesserungen des restlichen Bochumer Radverkehrs daf\u00fcr hinten\u00fcber fallen. Um dieser m\u00f6glichen Fehlentwicklung einen fr\u00fchzeitigen Riegel vorzuschieben, verlangt die Fraktion &#8222;FDP &amp; DIE STADTGESTALTER&#8220;\u00a0 eine klare Position der Stadt Bochum, dass der RS 1 als ein \u00fcberregionaler Verkehrsweg bei einer Finanzierung genauso behandelt wird wie regionale Landes- und Bundesstra\u00dfen.<\/p>\n<p>Und es geht hier auch nicht nur um die reinen Baukosten. Es besteht dar\u00fcber hinaus die Gefahr, dass Bochum mit den Unterhaltungskosten des RS 1, die gerade f\u00fcr Ingenieurbauwerke wie Br\u00fccken und Rampen in erheblicher Gr\u00f6\u00dfe anfallen k\u00f6nnen, alleine gelassen wird. Auch hier muss von Land, Bund oder Regionalverband Ruhr ein langfristiger und gesicherter Plan zur Finanzierung der Instandhaltung vorgelegt werden. Bevor dies nicht verbindlich gekl\u00e4rt ist, darf sich Bochum nicht zu verfr\u00fchtem Jubel hinrei\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Auch in der praktischen Umsetzung muss die Bochumer Verwaltung noch ein wenig \u00fcben. Bei der Planung der Stra\u00dfe f\u00fcr den Radverkehr wird vor dem Hintergrund des Radschnellweges an vielen Stellen aktuell n\u00e4mlich ein zu kurzer Wurf gemacht. Exemplarisch kann hier auf die Bessemerstra\u00dfe verwiesen werden, die in allen Entw\u00fcrfen des Radschnellweges Ruhr ein Bestandteil der Verkehrsf\u00fchrung werden soll. Diese Planungen wurden beim Vorhaben, die Bessemerstra\u00dfe umzugestalten, aber vollkommen au\u00dfer Acht gelassen. Nach der Fertigstellung w\u00fcrde man die geregelten Anforderungen an Radschnellwegen nicht erf\u00fcllen. In weiten Teilen w\u00e4re dieser dann n\u00e4mlich nur zwei Meter, statt der mindestens geforderten drei Meter breit. Im Ergebnis darf man in ein paar Jahren alles neu planen, aufrei\u00dfen und erneut anlegen. Das kostet zus\u00e4tzliches Geld der Steuerzahler, weil wieder nicht mit Weitblick gedacht wird. Damit keine finanziellen Mittel verschwendet werden, will die Fraktion &#8222;FDP &amp; DIE STADTGESTALTER&#8220;, dass die Verwaltung die Planungen f\u00fcr den Radverkehr auf m\u00f6glichen Trassen des RS 1 fr\u00fchzeitig an den n\u00f6tigen Anforderungen ausrichtet<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Umsetzung des Radschnellweges 1 w\u00fcrden f\u00fcr den Bochumer Abschnitt ca. 30 Millionen Euro Realisierungskosten aufzubringen sein. Woher das n\u00f6tige Geld kommen sollen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungekl\u00e4rt. In Bochum fehlen die Mittel an allen Ecken und Enden. 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