{"id":2213,"date":"2017-07-05T13:47:55","date_gmt":"2017-07-05T11:47:55","guid":{"rendered":"http:\/\/bojournal.buergerbegehren-musikzentrum.de\/?p=2213"},"modified":"2017-07-05T13:47:55","modified_gmt":"2017-07-05T11:47:55","slug":"grundsteuererhoehung-von-20-mio-eur-verteuert-fuer-alle-das-wohnen-in-bochum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bojournal.de\/?p=2213","title":{"rendered":"Grundsteuererh\u00f6hung von 20 Mio. EUR verteuert f\u00fcr alle das Wohnen in Bochum."},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Grundsteuererh\u00f6hung verteuert Wohnen f\u00fcr Eigent\u00fcmer und Mieter.<\/li>\n<li>Sparma\u00dfnahmen der Stadt sind Luftnummern.<\/li>\n<li>Doppelhaushalt steht auf wackeligen F\u00fc\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Um ein dickes Loch zu stopfen, m\u00fcssen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wohl eine Grundsteuererh\u00f6hung von satten 20 Millionen Euro schultern. Die Stadt kapituliert damit vor notwendigen Sparma\u00dfnahmen in der Verwaltung, in dem sie lieber die B\u00fcrger zur Kasse bittet. \u00dcber die Nebenkostenabrechnung sind auch die Mieter betroffen. Ein Pr\u00fcfauftrag der Opposition, um einen Doppelhaushalt ohne Steuererh\u00f6hungen aufzustellen, wurde damit lapidar weggewischt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Besonders entt\u00e4uschend ist, dass die SPD ihre Versprechen f\u00fcr einen g\u00fcnstigen und preiswerten Wohnraum aus dem Kommunalwahlprogramm nun bricht&#8220;, erg\u00e4nzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Volker Steude. &#8222;Die Vermieter werden die gestiegenen Belastungen n\u00e4mlich \u00fcber die Nebenkosten umlegen. Auch f\u00fcr junge Familien, die sich ein Eigenheim gebaut oder gekauft haben, wird die Mehrbelastung schmerzlich.<\/p>\n<p>Die Bezirksregierung hatte dem Oberb\u00fcrgermeister bereits im April einen blauen Brief f\u00fcr den Haushalt 2017 geschrieben. Arnsberg hatte gr\u00f6\u00dfte Bedenken und sah eine L\u00fccke von ca. 18 Millionen Euro, da viele Konsolidierungsma\u00dfnahmen der Stadt nur auf dem Papier bestehen. Diese L\u00fccke soll nun aus dem Geldbeutel der B\u00fcrger gestopft werden.<\/p>\n<p>&#8222;Die Stadt versteckt sich hinter Bund und Land. Klar, die h\u00f6heren Ebenen m\u00fcssen die Aufgaben, die sie der Stadt \u00fcbertragen, auch finanziell kompensieren. Oberb\u00fcrgermeister und K\u00e4mmerer d\u00fcrfen aber nicht so tun, als h\u00e4tten sie mit der prek\u00e4ren Lage Bochums gar nichts am Hut. Anstatt die Steuerschraube immer weiter anzuziehen, will die Fraktion &#8222;FDP &amp; DIE STADTGESTALTER&#8220; durch Senkung der Belastungen ein Wirtschafts- und Bev\u00f6lkerungswachstum erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>An der jetzigen Entwicklungen erkennt man auch, wie unbeherrschbar ein Doppelhaushalt f\u00fcr die Bochumer Verwaltung ist. Noch bevor man den Haushalt f\u00fcr die kommenden zwei Jahre aufgestellt hat, sind die Bef\u00fcrchtungen, denen von Seiten der Opposition um die Ratsfraktionen von CDU, &#8222;FDP &amp; DIE STADTGESTALTER&#8220; sowie UWG mit einem Pr\u00fcfauftrag begegnet wurde, best\u00e4tigt worden. Wir brauchen in Bochum einen transparenten und m\u00f6glichst exakten Haushalt. Angesichts der jetzigen Kapriolen, die unsere Finanzverwaltung schl\u00e4gt, kann man nicht darauf vertrauen, dass ein Doppelhaushalt durch notwendige Nachtr\u00e4ge nicht aus allen N\u00e4hten platzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Grundsteuererh\u00f6hung verteuert Wohnen f\u00fcr Eigent\u00fcmer und Mieter. Sparma\u00dfnahmen der Stadt sind Luftnummern. Doppelhaushalt steht auf wackeligen F\u00fc\u00dfen. Um ein dickes Loch zu stopfen, m\u00fcssen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wohl eine Grundsteuererh\u00f6hung von satten 20 Millionen Euro schultern. 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