{"id":2517,"date":"2018-06-22T13:42:52","date_gmt":"2018-06-22T11:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/bojournal.buergerbegehren-musikzentrum.de\/?p=2517"},"modified":"2018-06-22T14:55:20","modified_gmt":"2018-06-22T12:55:20","slug":"kein-verstaendnis-fuer-ablehnung-des-jugendstadtrates","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bojournal.de\/?p=2517","title":{"rendered":"Kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Ablehnung des \u201eJugendstadtrates\u201c"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit der Veranstaltung eines Jugendstadtrats nach Vorbild des Jugendlandtags NRW wollte die Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c Politik zum Anfassen f\u00fcr Jugendliche erm\u00f6glichen. Durch ein Planspiel im Rathaus in der Rolle von uns Ratsmitgliedern h\u00e4tte man Neugier und Interesse bei den Jugendlichen wecken k\u00f6nnen. Diese Chance wurde vertan und daf\u00fcr habe ich kein Verst\u00e4ndnis. Ein <a href=\"https:\/\/session.bochum.de\/bi\/getfile.asp?id=406246&amp;type=do&amp;\">entsprechender Antrag der Fraktion<\/a> wurde am 20. Juni 2018 im Ausschuss f\u00fcr Kinder, Jugend und Familie abgelehnt.<\/b><\/p>\n<p>Mit der Durchf\u00fchrung eines Jugendstadtrats h\u00e4tten Jugendliche und Kinder nach Vorbild des Jugendlandtages NRW die M\u00f6glichkeit erhalten, innerhalb einer Woche gemeinsam mit einem Ratsmitglied als Mentor die Arbeit des Stadtrates kennenzulernen. Hitzige Debatten, das K\u00e4mpfen f\u00fcr Mehrheiten, um eigene Ideen durchzubringen, und die Zusammenarbeit in der Demokratie &#8211; all das h\u00e4tten wir Jugendlichen in einem Planspiel unter Anleitung der Verwaltung anbieten und durchleben lassen k\u00f6nnen. Ich bin sicher, viele junge Bochumerinnen und Bochumer h\u00e4tten ein solches Angebot nur zu gerne angenommen. Praktische Eindr\u00fccke pr\u00e4gen sich besser ein und k\u00f6nnen eben nicht durch theoretische Vermittlung gemacht werden.<\/p>\n<p>Ein besonderes Augenmerk h\u00e4tte auf Themen liegen k\u00f6nnen, die f\u00fcr Jugendliche interessant sind. F\u00fcr die Umsetzung wollte die Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c die Bochumer Schulen mit ins Boot holen. Dass die anderen Fraktionen im Ausschuss f\u00fcr Kinder, Jugend und Familie keine Notwendigkeit sehen, dass junge Menschen bei uns Politik hautnah erleben k\u00f6nnen, ist entt\u00e4uschend. \u00c4ltere Menschen lassen damit eine Chance sausen, Jugendliche f\u00fcr Kommunalpolitik zu interessieren. Und auf ein zus\u00e4tzliches Element der Jugendbeteiligung wurde damit gleich mitverzichtet. Mindestens ein vom Jugendstadtrat beschlossenes Thema w\u00e4re nach Planungen der Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c dem \u201eechten\u201c Rat zur Diskussion und Entscheidung vorgelegt worden.<\/p>\n<p>Ich setze mich bereits seit Jahren f\u00fcr eine breite Jugendbeteiligung ein und habe mich bereits mehrmals f\u00fcr einen dauerhaften Jugendstadtrat mit eigenen Befugnissen, der Appelle im Rat einreichen und \u00fcber ein eigenes begrenztes Budget verf\u00fcgen kann, stark gemacht. W\u00e4hrend in unserer Nachbarstadt Herne das Kinder- und Jugendparlament im letzten Jahr bereits seinen 25. Geburtstag feiern konnte, ist in Bochum eine solche Beteiligungsform nicht gewollt. Und auch die neue Idee zur Jugendbeteiligung hat man leichtfertig vom Tisch gewischt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Veranstaltung eines Jugendstadtrats nach Vorbild des Jugendlandtags NRW wollte die Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c Politik zum Anfassen f\u00fcr Jugendliche erm\u00f6glichen. Durch ein Planspiel im Rathaus in der Rolle von uns Ratsmitgliedern h\u00e4tte man Neugier und Interesse bei den Jugendlichen wecken k\u00f6nnen. Diese Chance wurde vertan und daf\u00fcr habe ich kein Verst\u00e4ndnis. 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