{"id":3981,"date":"2022-03-29T10:05:43","date_gmt":"2022-03-29T08:05:43","guid":{"rendered":"https:\/\/bojournal.de\/?p=3981"},"modified":"2022-03-29T10:05:45","modified_gmt":"2022-03-29T08:05:45","slug":"partei-stadtgestalter-interne-kritik-an-intendant-simons-ernst-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bojournal.de\/?p=3981","title":{"rendered":"PARTEI\/STADTGESTALTER: Interne Kritik an Intendant Simons ernst nehmen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>In einem offenen Brief kritisieren angeblich 114 Mitarbeiter*innen des Schauspielhauses ihren Intendanten Johan Simons. \u201eWenn intern im Schauspielhaus tats\u00e4chlich ein beschriebenes \u201aKlima der Angst\u2018 herrscht, dann ist es kein Wunder, wenn die 114 Mitarbeiter*innen lieber anonym bleiben wollen. Dass Dezernent Dieckmann da ein \u201aoffenes Visier\u2019 verlangt, wirkt deutlich zu gutgl\u00e4ubig\u201c, sagt Ratsmitglied Paul Tobias Dahlmann, der f\u00fcr die Fraktion \u201eDie PARTEI &amp; STADTGESTALTER\u201c im Kulturausschuss sitzt. Seine Fraktion warnt vor einem \u201eElfenbeinturm Schauspielhaus\u201c.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eOffensichtlich ist der Wunsch nach einer \u201aheilen Welt\u2018 beim Bochumer Kultur-Flaggschiff so ausgepr\u00e4gt, dass Politik und Verwaltungsspitze Intendant Johan Simons reflexhaft ohne echte Pr\u00fcfung der Sachlage verteidigen\u201c, so Dahlmann. Ganz \u00fcberrascht k\u00f6nne man sich aber nicht zeigen, denn \u201eProbleme rei\u00dfen ein, wenn man sie zu lange ignoriert. Im vergangenen Jahr etwa hatte Simons mitten in der angespannten Corona-Phase externe K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus S\u00fcdamerika einfliegen lie\u00df. Dazu gab es Kritik von Seiten der \u00d6ffentlichkeit, aber auch aus den Reihen der Schauspielhaus-Besch\u00e4ftigten. Nur die Konsequenzen daraus waren leider etwas mager.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Vermutung der gr\u00fcnen Vorsitzenden des Kulturausschusses, dass es sich bei den Kritikern nur um einen kleinen Kreis handle, der sich zur H\u00e4lfte der Belegschaft aufblase, um Aufmerksamkeit zu erlangen, verlangt in vielerlei Hinsicht nach einer genauen Pr\u00fcfung. Tats\u00e4chlich gaben bisher weder SPD-Dezernent noch die Gr\u00fcnen an, tiefere Kenntnis von den Zusammenh\u00e4ngen selbst zu haben. Darum sollten Sozialdemokraten und Gr\u00fcne den Sorgen der Belegschaft, die immerhin \u00f6ffentliche Bedienstete sind und f\u00fcr die eine Stadt Bochum auch eine gewisse F\u00fcrsorgepflicht zu verantworten hat, zun\u00e4chst einmal auf den Grund gehen\u201c, fordert Dahlmann. \u201eAngebote f\u00fcr anonymisierte Kritik w\u00e4ren ein n\u00e4chster Schritt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fraktion \u201eDie PARTEI &amp; STADTGESTALTER\u201c hat eine Verl\u00e4ngerung der Intendanz um weitere drei Jahre bereits im Kulturausschuss mit Verweis auf die mangelnde Resonanz in der B\u00fcrgerschaft abgelehnt. \u201eWenn es stimmt, dass notwendige L\u00f6sungsans\u00e4tze, um die Bochumer wieder zu erreichen, intern nur lapidar abgeblockt wurden, dann k\u00f6nnte das Schauspielhaus zum Elfenbeinturm werden, leider aber ohne kindliche Kaiserin\u201c, mahnt Dahlmann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem offenen Brief kritisieren angeblich 114 Mitarbeiter*innen des Schauspielhauses ihren Intendanten Johan Simons. \u201eWenn intern im Schauspielhaus tats\u00e4chlich ein beschriebenes \u201aKlima der Angst\u2018 herrscht, dann ist es kein Wunder, wenn die 114 Mitarbeiter*innen lieber anonym bleiben wollen. 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