{"id":1311,"date":"2015-12-04T12:14:25","date_gmt":"2015-12-04T11:14:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bojournal.buergerbegehren-musikzentrum.de\/?p=1311"},"modified":"2015-12-04T12:16:03","modified_gmt":"2015-12-04T11:16:03","slug":"ohne-neukonzeption-wird-neue-freizeitgesellschaft-ein-fass-ohne-boden-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bojournal.de\/?p=1311","title":{"rendered":"Ohne Neukonzeption wird Freizeitgesellschaft ein Fass ohne Boden bleiben."},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Idee, die Freizeit- und Revierparkgesellschaften der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) zu verschmelzen, ist so alt wie Methusalem. Seit Jahren wird diese Entscheidung vor sich hergeschoben. Jetzt scheint man endlich in die P\u00f6tte zu kommen. Die Neuorganisation ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, da alle Gesellschaften mit strukturellen Defiziten zu k\u00e4mpfen haben.<\/strong><\/p>\n<p>Der RVR betreibt derzeit f\u00fcnf Freizeit- und Revierparkgesellschaften. Die Revierpark-Gesellschaften Mattlerbusch, Vonderort, Nienhausen, Gysenberg sowie die Freizeitzentrum Kemnade GmbH sollen nun zur neuen &#8222;Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH (FMR mbH)&#8220; zusammengef\u00fchrt werden. Zu den Vorteilen und Potentialen einer solchen Verschmelzung geh\u00f6ren u. a. die Professionalisierung der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, die Reduktion der administrativen Kosten, eine h\u00f6here Transparenz, Effizienz, Ausnutzung von Synergien sowie bessere Chancen, F\u00f6rdergelder zu akquirieren.<\/p>\n<p>Bei der organisatorischen Zusammenf\u00fchrung der seit Jahren verlustbringenden Freizeitgesellschaften darf man jedoch nicht stehen bleiben. Sie wird n\u00e4mlich nicht ausreichen, damit die einzelnen Standorte wieder attraktiv werden. So ist die Besucherzahl in den letzten 10 Jahren bis Ende 2014 im witterungsunabh\u00e4ngigen Bereich um 18,5 % gesunken. Ohne inhaltliche Neuausrichtung wird sich dieser Trend fortsetzen und die Defizite steigen weiter an.<\/p>\n<p>Die neue Freizeitgesellschaft braucht dringend ein detailliertes Konzept zur zukunftsorientierten Neuausrichtung der Angebotspalette der verschmolzenen Freizeitgesellschaften an den jeweiligen Standorten sowie darauf abgestimmte Wirtschaftspl\u00e4ne f\u00fcr die Jahre 2017 ff., die neben den positiven Auswirkungen auf die Besucherzahlen insbesondere auch die daf\u00fcr notwendigen Investitionen beinhalten sollen. Nachdem die Stadtr\u00e4te der beteiligten Kommunen \u2013 in Bochum ist die Ratsentscheidung f\u00fcr den 17.12.2015 vorgesehen \u2013 gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den Verschmelzungsprozess gegeben haben, muss der RVR die entsprechenden Weichen f\u00fcr eine Neukonzeption stellen.<\/p>\n<p>Die einzelnen Standorte m\u00fcssen sich nach einer Neuausrichtung voneinander unterscheiden und bedarfsgerechte Schwerpunkte etablieren. Schlie\u00dflich funktioniert es nicht, wenn es alle paar Kilometer das gleiche Angebot gibt und gleichzeitig alle Revierparks \u00fcberleben wollen. Daf\u00fcr reichen die r\u00fcckl\u00e4ufigen Besucherzahlen einfach nicht aus. Sollte dieses Konzept nicht kommen, werden die Revierparks auch nach der Verschmelzung ein Fass ohne Boden bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee, die Freizeit- und Revierparkgesellschaften der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) zu verschmelzen, ist so alt wie Methusalem. Seit Jahren wird diese Entscheidung vor sich hergeschoben. Jetzt scheint man endlich in die P\u00f6tte zu kommen. Die Neuorganisation ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, da alle Gesellschaften mit strukturellen Defiziten zu k\u00e4mpfen haben. 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