{"id":151,"date":"2015-09-24T12:43:39","date_gmt":"2015-09-24T10:43:39","guid":{"rendered":"http:\/\/legatus.orange-themes.com\/has-dico-invenire-everti-maiorum-voluptatum-omes-eligendi-erroribus-4\/"},"modified":"2015-11-09T12:29:50","modified_gmt":"2015-11-09T11:29:50","slug":"has-dico-invenire-everti-maiorum-voluptatum-omes-eligendi-erroribus-3-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bojournal.de\/?p=151","title":{"rendered":"Handlungskonzept f\u00fcr RWE-Aktien ist gefordert"},"content":{"rendered":"<p>Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c sieht Gefahren f\u00fcr den st\u00e4dtischen Haushalt.<\/p>\n<p>Der Kurs der RWE-Aktien ist mittlerweile seit Jahren auf einem Sinkflug. Betrug der Schlusskurs am 07.01.2008 noch 100,32 Euro, so belief sich der Schlusskurs gerade noch auf 10,72 Euro. Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns ist so besorgniserregend, dass sogar schon \u00fcber eine m\u00f6gliche Insolvenz des Konzerns diskutiert wird. \u201eVor sieben Jahren hatte sich ein Fenster ge\u00f6ffnet, bei dem sich die Stadt Bochum von ihren direkten und indirekten RWE-Beteiligungen h\u00e4tte trennen k\u00f6nnen. Damit w\u00e4re ein bedeutender Schritt zur Entschuldung der Kommune m\u00f6glich gewesen. Die Vergangenheit kann man leider nicht zur\u00fcckholen, aber nun zeigt sich, dass sich die Argumentation der Ver\u00e4u\u00dferungsgegner in Luft aufl\u00f6st. Rot-Gr\u00fcn hatte davor gewarnt, Tafelsilber zu verscherbeln, das doch mit guten Dividenden einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die st\u00e4dtischen Einnahmen leiste. Tats\u00e4chlich ist das Tafelsilber nun mehr als angelaufen. Wie der Aktienkurs sind die Dividenden stetig gesunken, ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Die Entwicklungen lassen bef\u00fcrchten, dass die RWE-Aktien zu einem hohen finanziellen Risiko f\u00fcr die Stadt werden k\u00f6nnen. Der einstige Vorteil kann zu einem echten Nachteil werden.<\/p>\n<p>Die Stadt Bochum hat einen wesentlichen Teil des Kaufs von RWE-Aktien mit Krediten finanziert. Diese m\u00fcssen nach wie vor getilgt werden, ebenso wie die Zinsen finanziert werden m\u00fcssen. Dabei ist eine Erh\u00f6hung des Zinsniveaus auf lange Sicht absehbar, die die Lage noch versch\u00e4rfen w\u00fcrde. Die RWE-Aktien k\u00f6nnen zu einem dauerhaften Zuschussgesch\u00e4ft f\u00fcr die Stadt werden, wenn die Kosten f\u00fcr die Verbindlichkeiten, insbesondere Zinsen, die Dividendenertr\u00e4ge \u00fcbersteigen. Vor diesem Szenario darf man nicht die Augen verschlie\u00dfen. Die Verwaltung braucht ein tragf\u00e4higes Handlungskonzept, wie mit den RWE-Aktien unter Ber\u00fccksichtigung der denkbaren Szenarien hinsichtlich Kurs- und Dividendenentwicklung weiter verfahren werden soll.<\/p>\n<p>Die Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c hat daher f\u00fcr die n\u00e4chste Ratssitzung eine Anfrage eingereicht, wie das Handlungskonzept der Stadtk\u00e4mmerei hinsichtlich der RWE-Aktien aussieht. Zudem werden genauere Informationen zu den in diesem Zusammenhang bestehenden Verbindlichkeiten nachgefragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fraktion \u201eFDP &amp; DIE STADTGESTALTER\u201c sieht Gefahren f\u00fcr den st\u00e4dtischen Haushalt. Der Kurs der RWE-Aktien ist mittlerweile seit Jahren auf einem Sinkflug. Betrug der Schlusskurs am 07.01.2008 noch 100,32 Euro, so belief sich der Schlusskurs gerade noch auf 10,72 Euro. 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