{"id":1598,"date":"2016-03-23T14:07:45","date_gmt":"2016-03-23T13:07:45","guid":{"rendered":"http:\/\/bojournal.buergerbegehren-musikzentrum.de\/?p=1598"},"modified":"2016-03-23T18:24:02","modified_gmt":"2016-03-23T17:24:02","slug":"1598","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bojournal.de\/?p=1598","title":{"rendered":"Stadt muss Verkehrskonzept f\u00fcr die Bessemerstra\u00dfe \u00fcberdenken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Bessemerstra\u00dfe ist eine nur wenig einladende Stra\u00dfe im Bochumer Stadtgebiet. An ihr kann man die vergangenen infrastrukturellen Fehlplanungen der Verwaltung gut erkennen. W\u00e4hrend andere Bochumer Verkehrswege unter der Verkehrslast \u00e4chzen und aus allen N\u00e4hten platzen, wurde die Bessemerstra\u00dfe mit ihren vier Fahrspuren deutlich \u00fcberdimensioniert geplant. Entsprechend wird eine Fahrspur durch parkende Autos genutzt und steht f\u00fcr den flie\u00dfenden Verkehr nicht mehr zur Verf\u00fcgung. Dass die Verwaltung das Thema nun angeht, ist daher richtig. Falsch ist allerdings, wie dies geschehen soll.<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Planung der Stra\u00dfe f\u00fcr den Radverkehr wird ein zu kurzer Wurf gemacht. Die Planer lassen dabei n\u00e4mlich die zuk\u00fcnftigen Entwicklungen in diesem Bereich au\u00dfer Acht. Die Bessemerstra\u00dfe soll in allen Entw\u00fcrfen des Radschnellweges Ruhr ein Bestandteil der Verkehrsf\u00fchrung werden. Mit den aktuellen Planungen w\u00fcrde man aber die geregelten Anforderungen an Radschnellwegen nicht erf\u00fcllen. In weiten Teilen w\u00e4re dieser dann n\u00e4mlich nur 2 Meter, statt der mindestens geforderten 3 Meter breit. Im Ergebnis darf man in ein paar Jahren alles neu planen und zus\u00e4tzliches Geld f\u00fcr die Umgestaltung in die Hand nehmen. Damit kein Geld verschwendet wird, sollte die Verwaltung die Planungen unbedingt noch einmal \u00fcberdenken und anhand m\u00f6glichst alle annehmbaren zuk\u00fcnftigen Entwicklungen ausrichten.<\/p>\n<p>Ebenso ben\u00f6tigt man ein kluges Konzept f\u00fcr die Parksituation auf der Stra\u00dfe. Die Bordsteine sollen gem\u00e4\u00df dem Vorschlag der Verwaltung mit zus\u00e4tzlich angeklatschtem Beton eine kleine Rampe erhalten, damit dort gekipptes Parken erm\u00f6glicht wird. Das halten wir im besten Fall f\u00fcr eine Notl\u00f6sung, denn dies schr\u00e4nkt die nutzbare Breite des B\u00fcrgersteiges in unzumutbarer Weise ein. Statt empfohlenen 3 Metern sind nur noch 2 Meter nutzbar. Zudem belastet das gekippte Parken den nicht daf\u00fcr ausgelegten Gehweg in seiner Bausubstanz und bietet auch f\u00fcr die PKW-Fahrer keine zufriedenstellende Abstellung ihres Autos. Auch hier sollte die Verwaltung keine unausgegorenen Schnellsch\u00fcsse machen, sondern lieber eine erneute Planung ansto\u00dfen, die dann in den zust\u00e4ndigen Fachaussch\u00fcssen detailliert beraten werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bessemerstra\u00dfe ist eine nur wenig einladende Stra\u00dfe im Bochumer Stadtgebiet. An ihr kann man die vergangenen infrastrukturellen Fehlplanungen der Verwaltung gut erkennen. W\u00e4hrend andere Bochumer Verkehrswege unter der Verkehrslast \u00e4chzen und aus allen N\u00e4hten platzen, wurde die Bessemerstra\u00dfe mit ihren vier Fahrspuren deutlich \u00fcberdimensioniert geplant. 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