{"id":1752,"date":"2016-07-15T14:00:11","date_gmt":"2016-07-15T12:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/bojournal.buergerbegehren-musikzentrum.de\/?p=1752"},"modified":"2016-07-15T14:00:11","modified_gmt":"2016-07-15T12:00:11","slug":"ruhrfaehre-zwischen-stiepel-und-blankenstein-wieder-aufleben-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bojournal.de\/?p=1752","title":{"rendered":"Ruhrf\u00e4hre zwischen Stiepel und Blankenstein wieder aufleben lassen."},"content":{"rendered":"<p>Der Verein Ruhrf\u00e4hre setzt sich f\u00fcr die F\u00f6rderung der Errichtung und Unterhaltung einer F\u00e4hrverbindung \u00fcber die Ruhr zwischen Bochum-Stiepel und Hattingen-Blankenstein ein. Doch die Ruhrauen in Stiepel sollen in ab 2017 unter Naturschutz gestellt werden. Der Landschaftsplan sieht darin lediglich das Befahren der Ruhr mit Wasserfahrzeugen ohne Benzin- oder Elektromotor vor.<\/p>\n<p>Die Fraktion &#8222;FDP &amp; DIE STADTGESTALTER&#8220; setzen sich zusammen mit dem FDP-Bezirksvertreter aus dem Bochumer S\u00fcden daf\u00fcr ein, dass ein Betrieb von Flussf\u00e4hren mit Elektromotoren erlaubt wird. Sie halten es f\u00fcr eine charmante Idee, die alte F\u00e4hrverbindung \u00fcber die Ruhr \u2013 die bis 1960 Bestand hatte \u2013 mit Hilfe einer kleinen Elektrof\u00e4hre wieder aufzunehmen. Um diesen Betrieb zu erm\u00f6glichen, hat die Fraktion bereits schriftlich eine entsprechende Anregung beim Umwelt- und Gr\u00fcnfl\u00e4chenamt eingereicht. F\u00fcr einen F\u00e4hrbetrieb soll es die Ausnahme geben, dass auch Flussf\u00e4hren mit Elektromotoren auf der Ruhr fahren d\u00fcrfen. Der F\u00e4hrbetrieb muss dann mit der ohnehin vorgesehenen Nutzung vergleichbar sein und muss durch die untere Landschaftsschutzbeh\u00f6rde genehmigt werden. Das sollte ein Kompromiss sein, der sowohl Anforderungen des Naturschutzes als auch Freizeitnutzung ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Eine elektrische, ehrenamtlich an Sommerwochenenden, betriebene Personen- und Fahrradf\u00e4hre zwischen Stiepel und Blankenstein wirbt f\u00fcr gr\u00fcnen Strom, f\u00fcr Bochum als fahrradfreundliche Stadt und f\u00fcr den Rad- und Wandertourismus im Ruhrtal. Der Schutz und die Unversehrtheit der Natur sind in keiner Weise gef\u00e4hrdet, da die Anleger sich au\u00dferhalb des Naturschutzgebiets befinden.<\/p>\n<p>In Witten wird der umweltvertr\u00e4gliche F\u00e4hrbetrieb schon seit Jahren erfolgreich praktiziert. Warum sollte so etwas nicht auch in Bochum m\u00f6glich sein. Der F\u00e4hrbetrieb soll zuk\u00fcnftig in den Sommermonaten an drei Tagen in der Woche, von freitags bis sonntags, stattfinden. Vielleicht kann man sogar den Betreiber Wabe (Wittener Gesellschaft f\u00fcr Arbeit und Besch\u00e4ftigungsf\u00f6rderung mbH) f\u00fcr die neue Ruhrf\u00e4hre gewinnen. Wenn man so die ehemalige F\u00e4hrverbindung zwischen Bochum und Hattingen ohne zus\u00e4tzliche F\u00f6rderung wieder aufleben lassen und damit auch noch Menschen qualifizieren kann, ist das eine super Idee.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verein Ruhrf\u00e4hre setzt sich f\u00fcr die F\u00f6rderung der Errichtung und Unterhaltung einer F\u00e4hrverbindung \u00fcber die Ruhr zwischen Bochum-Stiepel und Hattingen-Blankenstein ein. Doch die Ruhrauen in Stiepel sollen in ab 2017 unter Naturschutz gestellt werden. Der Landschaftsplan sieht darin lediglich das Befahren der Ruhr mit Wasserfahrzeugen ohne Benzin- oder Elektromotor vor. 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