{"id":2434,"date":"2018-01-12T15:49:28","date_gmt":"2018-01-12T14:49:28","guid":{"rendered":"http:\/\/bojournal.buergerbegehren-musikzentrum.de\/?p=2434"},"modified":"2018-01-12T15:49:28","modified_gmt":"2018-01-12T14:49:28","slug":"privatisierung-der-wochenmaerkte-scheitert-an-realitaetsverweigerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bojournal.de\/?p=2434","title":{"rendered":"Privatisierung der Wochenm\u00e4rkte scheitert an Realit\u00e4tsverweigerung."},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Privatisierung der Wochenm\u00e4rkte in Bochum ist gescheitert, da unter den festgeschriebenen Bedingungen kein Interessent zu einem Engagement bereit war. Das rot-gr\u00fcne Korsett war zu eng geschn\u00fcrt. Die Reinigungsleistungen machen 70% der Aufwendungen f\u00fcr die Wochenm\u00e4rkte aus. Wenn man an dieser Stellschraube nicht drehen darf, ist es kein Wunder, dass jeder, der rechnen kann, abwinkt. Rot-Gr\u00fcn war es offenbar wichtiger, dem USB den Auftrag zur Reinigung zu erhalten, anstatt mit einem privaten Betreiber eine Trendwende f\u00fcr die Bochumer Wochenm\u00e4rkte herbeizuf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n<p>Die Suche nach einem Betreiber f\u00fcr die Bochumer Wochenm\u00e4rkte erinnert an \u201aPleiten, Pech und Pannen\u2018. <a href=\"http:\/\/bojournal.de\/?p=1307\">Schon der erste Ausschreibungsversuch war im Juni 2016 gescheitert<\/a>, weil die Verwaltung ein ge\u00e4ndertes Vergaberecht nicht auf dem Schirm hatte. Und auch das jetzige Scheitern der Ausschreibungen war ein Scheitern mit Ansage. <a href=\"http:\/\/bojournal.de\/?p=1307\">Nicht nur die Fraktion &#8222;FDP &amp; DIE STADTGESTALTER&#8220;, sondern sogar die Verwaltung selbst, hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass der Knebelvertrag mit dem teuren USB f\u00fcr die Marktreinigung mehr als nur unattraktiv ist.<\/a> Rot-Gr\u00fcn zeigte sich aber unbelehrbar und paukte ihren \u00c4nderungsantrag letztlich durch den Rat. Jetzt m\u00fcssen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie die Marktbeschicker die Suppe ausl\u00f6ffeln, denn eine Verbesserung der immer unattraktiver werdenden Wochenm\u00e4rkte steht nun erstmal wieder in den Sternen.<\/p>\n<p>Nun prutscht das Ordnungsamt mehr schlecht als recht in Sachen Wochenm\u00e4rkte herum, obwohl dort genug andere Aufgaben, wie die Verkehrs\u00fcberwachung oder die \u00f6ffentliche Ordnung in der Innenstadt, die d\u00fcnne Personaldecke belasten. Auf Wunder aus der Amtsstube heraus kann man lange warten. Das Ordnungsamt ist eine denkbar schlechte Adresse, wenn es um Innovationen f\u00fcr kundenfreundlichere und modernere Veranstaltungsformate geht. Dank Rot-Gr\u00fcn bleibt nun erstmal alles so schlecht wie gehabt.<\/p>\n<p>Seit 2015 wird in der Sache rumgemurkst. Wir erwarten jetzt, dass Tempo gemacht wird und Rot-Gr\u00fcn von der bisherigen Blockadehaltung abr\u00fcckt. Wer einen Wochenmarkt organisiert, dem kann man auch zutrauen, selbst f\u00fcr die Reinigung zu sorgen. Entsprechend wird die Fraktion &#8222;FDP &amp; DIE STADTGESTALTER&#8220; mit einem Antrag im Rat initiativ werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Privatisierung der Wochenm\u00e4rkte in Bochum ist gescheitert, da unter den festgeschriebenen Bedingungen kein Interessent zu einem Engagement bereit war. Das rot-gr\u00fcne Korsett war zu eng geschn\u00fcrt. 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