{"id":3375,"date":"2021-06-23T08:58:15","date_gmt":"2021-06-23T06:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/bojournal.de\/?p=3375"},"modified":"2021-06-23T08:58:17","modified_gmt":"2021-06-23T06:58:17","slug":"partei-stadtgestalter-lehnen-steigende-verwaltungsgebuehren-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bojournal.de\/?p=3375","title":{"rendered":"PARTEI &amp; STADTGESTALTER lehnen steigende Verwaltungsgeb\u00fchren ab."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Bislang berechne die Stadt f\u00fcr Dienstleistungen des Standesamtes nach der Landesgeb\u00fchrenordnung. Die Verwaltung m\u00f6chte nun in der <a href=\"https:\/\/session.bochum.de\/bi\/getfile.asp?id=468675&amp;type=do\">Ratssitzung am 24.06.2021 eine eigenst\u00e4ndige Geb\u00fchrenordnung aufstellen<\/a>, um h\u00f6here Geb\u00fchren abrechnen zu k\u00f6nnen. Die Stadt begr\u00fcnde dies mit steigenden Verwaltungskosten. Dazu erkl\u00e4rt Dr. Volker Steude, Vorsitzender der Fraktion \u201eDie PARTEI &amp; STADTGESTALTER\u201c: \u201eIn Zeiten der Digitalisierung und der smarten Verwaltung sollten einfache Dienstleistungen wie die Pr\u00fcfung der Ehevoraussetzungen oder eine Auskunft aus dem Personenstandsregister eher g\u00fcnstiger als teurer werden. Eine Mehrbelastung ohne Mehrwert f\u00fcr die B\u00fcrger*innen werden wir daher ablehnen.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Stadt hat sich in ihrem Strategieprozess hohe Ziele gesetzt. Bochum soll nicht weniger als Vorreiter im modernen Stadtmanagement werden. Der Service f\u00fcr die B\u00fcrger*innen soll verbessert und die Kosten niedrig gehalten werden. Diesen Strategieprozess haben wir immer unterst\u00fctzt. Der Rat soll nun aber das genaue Gegenteil beschlie\u00dfen: Es wird beim Standesamt keine bessere Leistung geboten, aber es soll mehr Geld daf\u00fcr in Rechnung gestellt werden\u201c, kritisiert Dr. Steude.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn der Gegenwert einer Geb\u00fchrenerh\u00f6hung auch eine entsprechend bessere und schnellere Serviceleistung w\u00e4re, k\u00f6nnten wir das unterst\u00fctzen. Eine Erleichterung f\u00fcr die B\u00fcrger*innen im Verwaltungsprozess wird von der Verwaltung aber eben nicht realisiert. Alles bleibt kompliziert, man muss nun nur noch mehr daf\u00fcr bezahlen\u201c, so Dr. Steude.<\/p>\n\n\n\n<p>STADTGESTALTER Dr. Steude setzt auf die Digitalisierung und Optimierung der Verwaltungsabl\u00e4ufe: \u201eDie steigenden Geb\u00fchren zeigen, dass die Verwaltung droht, sich in Sachen Effizienz und Digitalisierung in die falsche Richtung zu bewegen. In Sachen Digitalisierung muss man nun aufs Gaspedal steigen\u201c, so Dr. Steude.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZwar handelt es sich nur um eine geringe Kostensteigerung, aber mit der Geb\u00fchrenerh\u00f6hung werden haupts\u00e4chlich Menschen mit niedrigeren Einkommen getroffen. Diesen Mitb\u00fcrger*innen tut jeder Euro weh, der im Portemonnaie fehlt. Kleinvieh macht eben auch Mist\u201c, argumentiert Nils-Frederick Brandt, Kovorsitzender der Fraktion und Ratsmitglied der sehr guten Partei Die PARTEI. \u201eVielleicht kann man ja auch einfach ein Sparschwein neben dem Schalter stellen und zus\u00e4tzlich zu dem Grundpreis bei Zufriedenheit um eine Spende in die Stadtkasse bitten. Vielleicht entwickelt sich daraus ja eine saugute Tradition, die Gl\u00fcck f\u00fcr das Eheleben bringt\u201c, so Brandt abschlie\u00dfend.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bislang berechne die Stadt f\u00fcr Dienstleistungen des Standesamtes nach der Landesgeb\u00fchrenordnung. 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