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  • Elf Bochumer Straßen wegen Schäden temporeduziert. Auf Anfrage der Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” teilt die Verwaltung mit, dass auf elf Straßen in Bochum aufgrund von starker Schäden die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert wurde. Statt die Straßen...
  • Bochum verzichtet auf Konzept zur energetischen Quartierssanierung. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” beantragte in der Ratssitzung am 11.04.2019 die sofortige Aufstellung eines energetischen Quartierssanierungskonzepts. Das hätte die Verwaltung eigentlich schon bis 2017 mit hoher Priorität umsetzen...
  • Grillverbot am Ümminger See abwenden. Bevor man ein pauschales Grillverbot einführt, sollte man erst alle anderen möglichen Maßnahmen umsetzen. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” schlägt feste Grillplätze vor. Um diese zu nutzen, muss man...
  • Klimaschutzkonzept ist in Bochum nur Lippenbekenntnis. Die Stadt tut nicht alles, um ihr Ziel von 65 Prozent weniger CO2 bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Die energetische Quartierssanierung als wichtiger Baustein des Klimaschutzkonzeptes sollte bereits 2017...
  • Straßenerhaltung bleibt Streitthema in Bochum. In Bochum bröseln die Straßen auseinander. Das liegt nach Ansicht der Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” nicht nur daran, dass weniger in die Infrastruktur investiert als abgeschrieben wird: Es gibt...

Schandfleck Bochumer Fernbusbahnhof muss neu gestaltet werden

Hoff1980

Schandfleck Bochumer Fernbusbahnhof muss neu gestaltet werden
November 18
13:58 2015

Der Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität der Stadt Bochum hat gestern die Planungen zum Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofes beschlossen. Bis auf die AfD haben alle im Ausschuss vertretenen Parteien für die Umsetzung der Pläne gestimmt. Während der Sitzung wurden aber auch Stimmen laut, die sagten, dass der Fernbusbahnhof nicht vergessen werden darf. Dieser ist aktuell nämlich ein Schandfleck. Die Fraktion FDP & DIE STADTGESTALTER stellte dazu eine Anfrage.

Seit der Liberalisierung des Fernbusmarktes erfreut sich dieser einer immer weiter wachsenden Beliebtheit. Gerade viele Studierende nutzen die günstigen Verbindungen zwischen den Groß- und Studierendenstädte. Für Bochum als Großstadt der Metropolregion Ruhr mit seiner breiten Hochschullandschaft hat der Fernbusverkehr eine wichtige Stellung. Allerdings nutzen nicht nur Studierende, sondern auch viele Touristen und Geschäftsreisende die günstige neue Alternative.

Steigt man als Reisender am Fernbusbahnhof aus, zeigt sich einem Bochum direkt von seiner schlechtesten Seite. Unterhalb der Brücke an der Wittener Straße, nur wenige Meter vom ZOB und dem Hauptbahnhof entfernt, liegt der Fernbusbahnhof sehr lieblos, dunkel und verwahrlost dar. Es gibt kaum Aufenthaltsinfrastruktur und Beleuchtung. In den Abendstunden ist der Fernbusbahnhof für viele Menschen dazu unterhalb der Brücke ohne subjektive Schutz- und Fluchtmöglichkeiten ein Angstraum. Das Hochbeet zwischen ZOB und Fernbusbahnhof soll mit der neuen Planung für den Omnibusbahnhof entfallen, weil dort ein Müll- und Rattenproblem besteht. Ein herzliches Willkommen für Fernbusreisende in Bochum sieht definitiv anders aus.

Wer von Bochum aus mit dem Fernbus abreisen will, hat wegen der nicht vorhandenen Beschilderung Mühe, den Fernbusbahnhof zu finden. Muss man dort unter der Brücke auf seinen Bus warten, finden sich weder ausreichend Sitzgelegenheiten, Beleuchtung oder Hinweise auf Einkaufsmöglichkeiten für Getränke und Snacks. Sagen wir, wie es ist: Der Bochumer Fernbusbahnhof ist ein Schandfleck für unsere Stadt.

Die Fraktion FDP & DIE STADTGESTALTER nahm sich der Problematik an und stellte eine Anfrage, die Folgendes klären soll: Während der Umbauzeit des ZOB werden dessen Haltepunkte an die Ferdinandstraße verlegt. Die Erfahrungen aus dieser Verlegung könnten genutzt werden, um nach dem Umbau des ZOB hier einen neuen Standort für den Fernbusbahnhof zu finden. Falls dies nicht möglich ist, müssen andere Möglichkeiten geprüft werden. Bis dahin muss die Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild des aktuellen Fernbusbahnhofes aber dringend erhöht werden. Mit Beleuchtung, Sitzgelegenheiten und eine ausreichende Beschilderung kann man erste Verbesserungen relativ einfach realisieren.

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Dennis Rademacher

Dennis Rademacher

Mitglied des Rates der Stadt Bochum

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