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Kleine Maßnahme mit großer Wirkung für mehr Badesicherheit.

Kleine Maßnahme mit großer Wirkung für mehr Badesicherheit.
Oktober 19
13:52 2016

Wenn es im gut gefüllten Freibad schnell gehen muss, weil ein Badeunfall oder ein anderes Unglück passiert ist, dann sollte man nicht erst lange nach dem verantwortlichen Personal Ausschau halten müssen. Damit der Bademeister nicht erst wie in einem Suchspiel zwischen dem restlichen Publikum gefunden werden muss, brauch es eine einheitliche und auffällige Dienstkleidung für das Personal der Frei- und Hallenbäder.

Eine einheitliche Dienstkleidung fördert das subjektive Sicherheitsempfinden der Badegäste. Wer auf dem ersten Blick erkennt, dass aufmerksames Badepersonal unterwegs ist, der muss sich keine trüben Gedanken machen, sondern kann sich ganz auf den Badespaß mit der Familie konzentrieren. Am hilfreichsten wäre so eine Maßnahme aber wohl für die Kleinsten unter den Badegästen. Gerade für Kinder ist es gut, wenn sie direkt erkennen, an wen sie sich wenden können, falls sie in der Menschenmenge verloren gehen oder Hilfe geholt werden muss. So verhindert man kleine und große Tragödien bereits frühzeitig.

Abfdp-sg_bademeisterer auch darüber hinaus zeigt eine einheitliche Dienstkleidung ihre präventive Wirkung. Kleinere Störenfriede und Handtaschendiebe lassen sich durch das erkennbare Personal auch zu einem gewissen Teil abschrecken. So kommt erst gar nicht die verleitende Vermutung auf, im Bad könne man unbemerkt ein Mobiltelefon oder eine Geldbörse entwenden. Auch stellt man mit erkennbaren Bademeistern schon beim Betreten der Anlage klar, dass es sich hier nicht um einen rechtsfreien Raum handelt, bei denen man ungestraft übergriffig werden könnte.

Ein ‚Zu-Teuer‘ kann man hier nicht als Gegenargument anbringen. Eine bedruckte Warnweste zum Beispiel gibt es im Internet schon ab 16,99 EUR zu bestellen. Das ist also alles keine komplizierte Raketenwissenschaft, sondern eine kleine Sache, die aber eine große Hilfe für die Besucherinnen und Besucher der Bäder bringt. Das wird auch für die Stadt Bochum zu stemmen sein.

Die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ wird dazu in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit einen entsprechenden Antrag stellen. Warum sich die Fraktion bereits jetzt mit dem Thema beschäftigt, erklärt Wolfgang Groß, zuständiger Sachkundiger Bürger im Sport- und Freizeitausschuss mit einem Augenzwinkern: „Bei der Verwaltung dauert alles immer etwas länger als im echten Leben. Wenn man sicher sein will, dass bereits zum Beginn der nächsten Freibadsaison genügend Westen oder T-Shirts vorhanden sind, dann muss man das in diesem Jahr noch vor dem Nikolaustag anstoßen, sonst ist man nachher zu spät dran.“

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