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Natur-Badestation in Ruhr oder Kemnader See attraktiv aufziehen.

Natur-Badestation in Ruhr oder Kemnader See attraktiv aufziehen.
Juli 07
13:41 2017
  • Auch Kemnader See sollte geprüft werden.
  • Sicherheitskonzept soll mit der DLRG aufgestellt werden.
  • Eine Natur-Badestation muss auch attraktiv gestaltet sein.

.Alle Impulste, das Baden in der Ruhr wieder zu ermöglichen, sind zu befürworten. Die Politik muss die Interessen, die Bürgerinnen und Bürger formuliert haben, aufnehmen. Für die nächste Ratssitzung liegen zwei Anträge dazu vor, zum einen von der Koalition aus SPD und Grünen und zum anderen von der Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER.“ Diese will auch den Kemnader See mit in die Prüfung aufnehmen und die Ausgestaltung möglichst attraktiv und ansprechend umsetzen.

Das Badeverbot in der Ruhr kann man schon seit Längerem in Frage stellen. Wer an heißen Tagen einmal seinen Blick über die Ruhr schweifen lässt, der wird viele Menschen sehen, die trotz eines Verbotes ihre Abkühlung im Fluss suchen. Lieber sollte man ungefährliche Stellen zum Baden ausweisen, bevor sich Menschen in Gefahr bringen. Strömungen in Fließgewässern sind nicht zu unterschätzen und können auch für geübte Schwimmer schnell gefährlich werden. Hier ist es nötig, dass für eine Natur-Badestation ein solides Sicherheitskonzept zum Beispiel mit der DLRG ausgearbeitet wird.

Eine Natur-Badestation muss aber auch attraktiv gestaltet werden. Man sollte jetzt die Chance  nutzen, das Vorhaben vernünftig und kreativ aufzuziehen. Man sollte mindestens eine angenehme Liegewiesen einplanen und für ausreichend Mülleimer und Toiletten sorgen. Sonst sind Probleme vorprogrammiert. Auch Umkleidemöglichkeiten sind bei Badegelegenheiten eigentlich Pflicht. Darum will die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ auch den Kemnader See mit ins Prüfverfahren aufnehmen. Sonst besteht die Gefahr, dass man nur die zweitbeste Lösung findet, die bekanntlich auch gerne zur erstschlechtesten Variante wird.

Der Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ schwebt auch ein kleines gastronomisches Angebot, etwas Musik oder ein Sandstrand vor. „Hier kann man doch mal mit dem Betreiber des ‚Stranddecks‘ am Kemnader See sprechen, der ein solches Gastro-Konzept, allerdings ohne Schwimmgelegenheit, bereits erfolgreich anbietet. Wenn man das ‚Stranddeck‘ und eine Natur-Badestation an einem richtigen Standort zusammenführt, hätten wir ein tolles Angebot für die Bürgerinnen und Bürger.

Über den Autor

Dr. Volker Steude

Dr. Volker Steude

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und stellv. Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

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