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  • • Bochumer Schulen des mittleren und zweiten Bildungsweges sollen sich bewerben. • Verwaltung soll Talent-Netzwerk schaffen, damit alle Bochumer Schulen profitieren. • Soziale Maßnahmen sollen Talentschulen flankieren. Die schwarz-gelbe Landesregierung...
  • Steag verkauft Tafelsilber Die Geschichte der städtischen  Steag-Beteiligung eine Geschichte der Enttäuschung. An diesem Bild hat sich bis heute leider nichts geändert. Der signifikante Ausbau am Anteil der erneuerbaren Energien zählt bereits seit...
  • Bochumer Gutsherrenart: Gründung der Bädergesellschaft noch offen – Geschäftsführerposten schon ausgeschrieben. · Städtische Gesellschaft für die Bochumer Bäder geplant. · Beschluss zur Gründung noch nicht getroffen, aber Stadt schreibt schon Geschäftsführer auf. · Schlüssiges Konzept für die Zukunft der Bochum Bäder...
  • Starterboxen auf dem City-Tor-Süd Um jungen und innovativen Gründern günstigen Freiraum in direkter Anbindung zum Bermuda3Eck und zur Innenstadt zu verschaffen, ist eine Umnutzung der nicht mehr für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigten Container...

Offener Brief an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zum Thema RWE-Aktien

(CC-BY-ND, Foto: Martin Steffen) http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/

Offener Brief an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zum Thema RWE-Aktien
April 08
12:17 2016

Folgender offener Brief geht an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und alle Bochumerinnen und Bochumer. Die hohen finanziellen Risiken, die von den massiv im Wert gefallenen RWE-Aktien ausgehen, welche die Stadt vor Jahren „auf Pump“ gekauft hat, machen dringende Entscheidungen nötig. Die notwendigen Informationen, die als Grundlage für diese wichtigen Entscheidungen notwendig sind, werden aber seit Monaten trotz mehrmaliger Nachfrage und Aufforderung nicht geliefert.

„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ stellte bereits am 17.09.2015 eine dringende Anfrage zu den 6,6 Mio. von der Stadt direkt und indirekt gehaltenen RWE-Aktien (Vorlage 20152556). Es wurde um Beantwortung bereits zur Ratssitzung am 01.10.2015 gebeten. Gemäß § 9 (4) der Geschäftsordnung des Rates hätte spätestens bis zur Ratssitzung am 12.11.2015 eine Beantwortung erfolgen müssen. Eine Antwort blieb jedoch aus. Ebenso verstrichen auch die Ratssitzungen am 17.12.2015 und 27.01.2016 ohne Beantwortung unserer Anfrage.

In der Ratssitzung vom 18.02.2016 wies die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ erneut auf die lange überfällige Beantwortung der Anfrage hin und forderten nachdrücklich eine umgehende Beantwortung ein. Zwar wurde die Anfrage erneut in die Tagesordnung aufgenommen, beantwortet wurde sie aber dennoch immer noch nicht (Vorlage 20160687).

Die fristgerechte und konkrete Beantwortung unserer Anfrage dient uns als Grundlage, für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Bochum verantwortungsvolle und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Ohne die Information, welche finanziellen Konsequenzen ein Halten oder ein Verkauf der RWE-Aktien als Folge hätten, wird es den Ratsmitgliedern unmöglich gemacht, Maßnahmen mit dem Ziel zur Verhütung weiterer Verluste vorschlagen zu können.Chronologie der RWE-Ereignisse

Am 16.03.2016 war aus der Presse zu erfahren, dass mittlerweile verwaltungsintern ein Papier kursiert, das den RWE-Ausstieg zum Inhalt hat und damit wohl auch wesentliche Antworten auf die Fragen der Fraktion „FDP & Die STADTGESTALTER“ enthält. Den Ratsmitgliedern hingegen liegt dieses Papier mit diesen wesentlichen Informationen bis heute nicht vor. Wir erneuern daher unsere Forderung, dass dieses Papier allen Ratsmitgliedern zugänglich gemacht wird.

Die Verwaltung missachtet mit ihrer offenbar bewussten Untätigkeit die Auskunftsrechte der Ratsmitglieder und behindert sie damit bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Eine solche Missachtung der Auskunftsrechte des Rates ist in keiner Weise hinnehmbar. Sie als Oberbürgermeister haben dafür Sorge zu tragen, dass die Anfragen des Rates von der Verwaltung in der von der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Bochum vorgesehenen Fristen beantwortet werden.

Wir fordern hiermit die umgehende Beantwortung unserer Anfrage bis spätestens zum 14.04.2016 bei Ihnen ein, damit ein ordentlicher Beratungsgang unter Einbeziehung des Ausschusses für Beteiligung und Controlling möglich ist. Wir vertrauen darauf, dass Sie umgehend die nötigen Maßnahmen in die Wege leiten, damit weitere und gegebenenfalls auch rechtliche Schritte nicht notwendig sind.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Felix Haltt                                                                                          gez. Dr. Volker Steude

Fraktionsvorsitzender                                                                               Stellv. Fraktionsvorsitzender“

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