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Zuschussrichtlinien des Rates für Vereine, Verbände und Co werden vereinheitlicht.

Zuschussrichtlinien des Rates für Vereine, Verbände und Co werden vereinheitlicht.
Juli 16
14:28 2018

Wenn Vereine, Verbände und weitere Dritte Zuschüsse für ihre soziale, kulturelle oder sportliche Arbeit in Bochum durch die Stadt erhalten, sind unterschiedliche und vielfache Richtlinien zu beachten. Diesen Wust wollten wir auflösen und den Impuls für eine Vereinheitlichung geben. Das ist uns gelungen. Wir hätten uns aber auch inhaltliche Verbesserungen gewünscht. Da fehlte SPD, CDU und Grünen aber wohl der Mut.

FDP und STADTGESTALTER haben sich bereits zur Kommunalwahl auf die Fahne geschrieben, Bürokratie abzubauen und die Verwaltung für Bürger und für bürgerschaftlichen Engagement einfacher und transparenter zu machen. Wir können damit einen Teilerfolg erzielen. Es ist ein großer Gewinn, wenn es bald nicht mehr mannigfaltige unterschiedliche Richtlinien gibt, die man für einen Zuschuss beachten muss, sondern klare einheitliche Regelungen.

Es kann doch nicht sein, dass ein Verein, der sich kulturell und auch sozial betätigt nach zwei unterschiedlichen Richtlinien Zuschüsse beantragen muss. Oft kommt ja noch mal eine bezirkliche Richtlinie hinzu. Wenn da auch noch sportlich etwas passiert, ist das Wirrwarr komplett. Das kann ein kleiner Verein gar nicht überschauen. Die Ehrenamtlichen sollen sich auf ihre echten Aufgaben konzentrieren können.

Wir wollten natürlich nicht nur die formale Vereinheitlichung, sondern auch weitergehende Verbesserungen. Das wäre jetzt die perfekte Gelegenheit gewesen, die Förderrichtlinien auch inhaltlich neu auszurichten. Wir haben vorgeschlagen, von der jährlichen bzw. zweijährigen Förderung abzugehen und diese durch eine ‚3 plus 2 Regelung’ zu ersetzen.

Nach drei Jahren hätte man es sich nach unserem Modell dann noch mal genau angeschaut“, so Dr. Steude weiter. Die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ schlug vor, dass sich Verwaltung und Vereine dann noch mal zusammengesetzt hätten, um bisherige Arbeit zu validieren und einen effizienteren Mitteleinsatz zu diskutieren. Gäbe es nichts zu beanstanden, wären die Zuschüsse für die weiteren zwei Jahre direkt freigegeben worden.

Das war uns besonders wichtig. Immerhin geht es hier auch um Steuergelder. Da haben wir schon die Verantwortung, dass diese auch effizient eingesetzt werden. Bislang blickt man da eher durch Milchglas drauf. Für diese Verbesserung fehlte dann insbesondere wohl CDU und SPD der Mut.

Über den Autor

Dr. Volker Steude

Dr. Volker Steude

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und. Vorsitzender der Fraktion "Die PARTEI & Die STADTGESTALTER"

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    Gemeinheiten

    Jaja, Gemeinheiten finden sich überall in der Politik. Mal geht es dabei um Erdowahn, den Irren vom Bosporus, und mal geht es um Jens Spahn und Leute aus seiner Richtung, die gemein zur Bevölkerung sind. Dabei bin ich eigentlich einer Meinung mit vielen Akteuren, dass Demokratie nur ein lästiges Mittel zum Zweck ist. Ich könnte ewig schwadronieren, wie toll ich mir eine Festung mit schwarzen Mauern und Fledermäusen überall vorstelle. Im Garten würden dann Komodo-Warane herumlaufen und auf den Bäumen und Zinnen säßen Papageien, denen ich beigebracht hätte, extrem unanständiges Zeug zu plappern. Leider teilen nicht alle meiner Mitbewerber um die Weltherrschaft meinen Sinn für Ästhetik. Selbiges zeigte sich zuletzt im Ausschuss für Kultur und Touristik, wobei nicht Kultur oder Touristik das Problem waren. Da lief es eigentlich ganz gut. Mein hinterhältiger Änderungsantrag zur Begrünung der Museumsfassade wurde zwar abgelehnt. (Wahrscheinlich hatte irgendjemand durchschaut, dass ich dort menschenfressende Pflanzen aussähen… Weiterlesen …. 

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