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Masterplan Stadtentwicklung soll Bochum ins Jahr 2030 bringen.

Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Masterplan Stadtentwicklung soll Bochum ins Jahr 2030 bringen.
Oktober 12
13:08 2016

Wir stehen heute vor der Aufgabe, die Stadt Bochum von morgen städtebaulich zu entwickeln. Das ist nicht nur eine Verpflichtung der Politik gegenüber den Menschen, die noch über viele Jahrzehnten in unserer Stadt leben werden, sondern auch ein klarer Auftrag der NRW-Landesregierung an die Kommunen. Stadtentwicklung kann nach den Grundlagen der NRW-Städtebaupolitik nur gelingen, wenn es eine umfassende Bestandsaufnahme, eine planerische und politische Strategie für die Gesamtstadt und einen gesamtstädtischen Verständigungsprozess gibt. Einen solchen Prozess wollen wir mit unserer Forderung nach einem Masterplan Stadtentwicklung Bochum 2030 anstoßen.

Die Grundsatzbeschlüsse Wohnen und Gewerbe hat der Rat der Stadt Bochum bereits gefasst. Bochum steht aber auch vor der Aufgabe, zur Vorbereitung des Regionalplans Ruhr langfristig Flächen für Gewerbe und Wohnbebauung auszuweisen. Hierzu liegen inzwischen Flächenvorschläge der Planungsverwaltung vor, die es politisch zu bewerten gilt, weil sie langfristige Entwicklungen vorzeichnen. Wir stehen auch vor der Frage, ob wir historische Zentren stärken oder neue entwickeln wollen

Stadtentwicklung muss, so fordert es auch das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, jeden mitnehmen. Es ist das Privileg der Menschen in den Quartieren in erster Linie auf die eigene Nachbarschaft zu schauen und es ist Aufgabe der Politik, bürgerschaftliches Engagement in einen gesamtstädtischen Kontext einzuordnen. Bereits vorhandene Initiativen aus der Bürgerschaft, wie zum Beispiel in Hamme oder am Rosenberg, in Gerthe und in vielen weiteren Stadtteilen, zeigen, welche wichtigen Impulse von den Ideen der Bochumerinnen und Bochumer ausgehen. Es ist daher eine großartige Chance, wenn wir jetzt die Menschen, die in unserer Stadt wohnen, einladen mitzuwirken.

Stadtentwicklung erfolgt oftmals in kleinen Schritten, indem durch kleinere Projekte und Entwicklungen zunächst nur punktuelle Veränderungen der Stadtstruktur erreicht werden. In Summe weben diese unterschiedlichen Ansätze dann allerdings ein gesamtstädtisches Strukturnetz. Nur mit Hilfe einer gesamtstädtischen Stadtentwicklungsstrategie kann eine strukturierte Verflechtung aller Ideen sichergestellt werden, sodass sich auch Einzelprojekte in einer übergeordneten gesamtstädtischen Idee wiederfinden.

Am 27.10.2016 wird die Fraktion einen entsprechenden Antrag in den Rat einbringen, um den ersten Impuls in diese Richtung zu setzen.

 

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    Gemeinheiten

    Jaja, Gemeinheiten finden sich überall in der Politik. Mal geht es dabei um Erdowahn, den Irren vom Bosporus, und mal geht es um Jens Spahn und Leute aus seiner Richtung, die gemein zur Bevölkerung sind. Dabei bin ich eigentlich einer Meinung mit vielen Akteuren, dass Demokratie nur ein lästiges Mittel zum Zweck ist. Ich könnte ewig schwadronieren, wie toll ich mir eine Festung mit schwarzen Mauern und Fledermäusen überall vorstelle. Im Garten würden dann Komodo-Warane herumlaufen und auf den Bäumen und Zinnen säßen Papageien, denen ich beigebracht hätte, extrem unanständiges Zeug zu plappern. Leider teilen nicht alle meiner Mitbewerber um die Weltherrschaft meinen Sinn für Ästhetik. Selbiges zeigte sich zuletzt im Ausschuss für Kultur und Touristik, wobei nicht Kultur oder Touristik das Problem waren. Da lief es eigentlich ganz gut. Mein hinterhältiger Änderungsantrag zur Begrünung der Museumsfassade wurde zwar abgelehnt. (Wahrscheinlich hatte irgendjemand durchschaut, dass ich dort menschenfressende Pflanzen aussähen… Weiterlesen …. 

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