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  • Modellprojekt soll Cannabis in Bochum legalisieren. “Es wird Zeit, dass Cannabis legalisiert wird. Die Stadt Bochum soll ihren Teil dazu beitragen”, sagt Dr. Carsten Bachert-Schneider, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion “Die PARTEI & STADTGESTALTER”. “Mit einem Antrag im...
  • Corona-Risikogruppen sollen in Bochum zum ÖPNV-Preis mit dem Taxi fahren. “Wir wollen älteren Menschen und Vorerkrankten die Möglichkeit geben, sich besser gegen eine Corona-Infektion schützen zu können. Dazu sollen für Risikogruppen die Taxifahrten zum ÖPNV-Preis ermöglicht werden, um überfüllte Busse und Bahnen meiden zu können”,...
  • Fraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“ will Kampf gegen Rechtsextremismus thematisieren „Unsere Fraktion hat am 04.01. beschlossen, Rechtsextremismus im neuen Jahr 2021 im Rat zu thematisieren“, erklärt Dr. Carsten Bachert-Schneider, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“. „Unter dem Motto...
  • Bochumer Kältekonzept für Obdachlose unzureichend PARTEI & STADTGESTALTER schlagen Kältebus und Wärmezelte vor.  “Die Stadt Bochum tut nicht genug für Obdachlose in diesem Winter”, kritisiert Nils Brandt, Vorsitzender der Fraktion “Die PARTEI & STADTGESTALTER”. “Ein warmer Tagesaufenthalt darf nicht nur...

Für Bochumerinnen und Bochumer wird das Jahr 2019 teurer.

Für Bochumerinnen und Bochumer wird das Jahr 2019 teurer.
Dezember 14
15:33 2018

Nach Berechnungen der Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ muss eine Bochumer Durchschnittsfamilie 76,84 EUR mehr an kommunalen Gebühren und Nahverkehrstickets zahlen. „Die Gebührenschraube wird auch 2019 weiter angezogen. Der Oberbürgermeister muss durch ein Effizienzpaket eine Trendwende bei den Kosten einleiten.

Auf die vierköpfigen Familie Mustermann mit zwei Kindern und einem Hund, die in einer normalen Etagenwohnung lebt, kommen im Jahr 2019 Mehrkosten in Höhe von 70,64 EUR zu. Der größte Kostentreiber sind dabei die ÖPNV-Tickets für die Eltern, denn schon hier alleine müssen Mehrkosten von 39,04 EUR im Jahr einkalkuliert werden. Der Rest verteilt sich auf Müllgebühren , Straßenreinigungsgebühren, Schmutz- und Niederschlagswassergebühren sowie auf die Hundesteuer.

Hier finden Sie die Übersicht: Link

Es wird immer gesagt, es handele sich ja nur um geringe Beträge. Wenn man alle Kosten zusammenzählt, kommt aber doch schon ein ordentliche Summe dabei raus. Für Bochumer Familien sind 1256,16 EUR, die sie im nächsten Jahr allein für kommunale Nebenkosten und den ÖPNV im Stadtgebiet stemmen müssen, kein Klacks. Dazu kommt die kommunale Grundsteuer, die zwar nicht steigt, aber auf hohem Niveau verharrt.

Rot-Grün hat es versäumt, einen Kostendeckel auf die Gebühren zu setzen. Verwaltung, Politik und die kommunalen Töchter sollen sich im kommenden Jahr an einen Tisch setzen und ein Effizienzpaket erarbeiten. Ziel soll es sein, dass die Bürgerinnen und Bürger 2020 keine kommunalen Preissteigerungen schultern müssen.

FDP und DIE STADTGESTALTER kritisieren, dass im Rahmen des Doppelhaushaltes nicht mehr über die aktuellen Gebührenerhöhungen diskutiert wird: Normalerweise ist das an jedem Jahresende ein heißes Thema im Rat. Nun erfolgen die Erhöhungen aber lautlos anhand von Beschlüssen aus dem letzten Jahr. Die Politik verliert so an Transparenz und an Aktualität.

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Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

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