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AfD darf sich über Reaktion der Bochumer Kulturlandschaft nicht wundern.

AfD darf sich über Reaktion der Bochumer Kulturlandschaft nicht wundern.
Februar 01
17:44 2019

Die AfD gibt vor, dass sie den Einfluss von Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen will. Letztendlich will sie jedoch selbst Vorgaben für das Kulturleben machen, indem kulturelle Angebote allein auf die Vermittlung einer deutschen Leitkultur ausgerichtet sein sollen.

Wer also einen reaktionär und völkisch anmutenden Kulturbegriff propagiert und damit die Kunstfreiheit in Frage stellt, der darf sich nicht wundern, wenn er bei Kulturschaffenden Gegenreaktionen auslöst. Dass nun in Bochum Träger der freien Kultur gegenüber dem städtischen Kulturbüro keine Antworten zur Beantragung von Landesfördermitteln geben wollten, weil dies der Beantwortung einer AfD-Anfrage dienen würde, ist trotzdem falsch.

Die Rechtspopulisten haben dadurch unnötig Wind in die Segel bekommen, weil sie damit weiteres Material für Agitation bekommen haben. Besser wäre es gewesen, dem Kulturbüro zu antworten und gar nicht erst falsche Eindrücke aufkommen zu lassen. Damit hat man eine Chance verpasst, erneut die Vielfältigkeit der engagierten Bochumer Kulturszene aufzuzeigen. Dabei ist es doch gerade diese bunte Vielfalt, die den Rechtspopulisten zuwider ist.

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Über den Autor

Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Laienzauberer

    Es ist immer wieder erschreckend zu erleben, mit welchem Ausmaß an Dilettantismus sich viele deutsche Politiker an die schwierige Materie der Zauberei herantrauen. Dabei liegen die Probleme nicht alleine bei komplexen Strukturen der Ausführung. Ich hätte vollstes Verständnis dafür, wenn es Ärger gäbe beim Anrufen korrekter hermetischer Tagesherrscher. (Die sind sowieso größtenteils Unsinn.) Auch mit Elixieren kann man sich schnell vermixen. Scheinbar mangelt es aber oft schon an einfachen Grundlagen. Jeder, der sich mit Zauberei beschäftigt, sollte etwa bereits auf den ersten Seiten eines Einführungswerkes vertraut werden mit dem Begriff der magischen Sympathie. Sogar Werke aus den empirischen Sozialwissenschaften können dazu herangezogen werden. Bei diesem Begriff geht es nicht um einfache Nettigkeit. Es geht um die Verbindung zwischen Vorgängen oder Objekten, die im nichtmagischen (mundanen) Bereich unabhängig von einander existieren. Durch gewisse Elemente von Zauberei werden sie verknüpft. Als Paradebeispiel für einen Sympathiezauber gilt etwa die so genannte Voudoupuppe (die… Weiterlesen …. 

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