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AfD darf sich über Reaktion der Bochumer Kulturlandschaft nicht wundern.

AfD darf sich über Reaktion der Bochumer Kulturlandschaft nicht wundern.
Februar 01
17:44 2019

Die AfD gibt vor, dass sie den Einfluss von Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen will. Letztendlich will sie jedoch selbst Vorgaben für das Kulturleben machen, indem kulturelle Angebote allein auf die Vermittlung einer deutschen Leitkultur ausgerichtet sein sollen.

Wer also einen reaktionär und völkisch anmutenden Kulturbegriff propagiert und damit die Kunstfreiheit in Frage stellt, der darf sich nicht wundern, wenn er bei Kulturschaffenden Gegenreaktionen auslöst. Dass nun in Bochum Träger der freien Kultur gegenüber dem städtischen Kulturbüro keine Antworten zur Beantragung von Landesfördermitteln geben wollten, weil dies der Beantwortung einer AfD-Anfrage dienen würde, ist trotzdem falsch.

Die Rechtspopulisten haben dadurch unnötig Wind in die Segel bekommen, weil sie damit weiteres Material für Agitation bekommen haben. Besser wäre es gewesen, dem Kulturbüro zu antworten und gar nicht erst falsche Eindrücke aufkommen zu lassen. Damit hat man eine Chance verpasst, erneut die Vielfältigkeit der engagierten Bochumer Kulturszene aufzuzeigen. Dabei ist es doch gerade diese bunte Vielfalt, die den Rechtspopulisten zuwider ist.

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Über den Autor

Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Poltergeister!?

    Eigentlich dachte ich, diese Woche gäbe es etwas spannendes aus dem Bochumer Kulturausschuss zu berichten. Da war ich jetzt erstmalig persönlich. Die Sitzung ging allerdings an dem Tag in Rekordzeit zu Ende. Über allzu viel konnte man sich da also gar keine Gedanken machen. Dafür gab es in der PARTEI einen Paukenschlag: Unser bisheriger Europa-Abgeordneter Nico Semsrott ist ausgetreten. Der GröVaZ Martin Sonneborn hatte über Chinesen gefrotzelt, die sich über Amerikaner lustig machen könnten. Wegen der fürchterlichen rassistischen Klischees dabei blieb Semsrott keine andere Wahl, als den Bosbach zu machen. Die Möglichkeit älterer Problemchen stand natürlich nie im Raum. Insgesamt haderte ich deshalb damit, das gute Thema an der völlig falschen Stelle zu haben, nämlich eben nicht in Bochum. Doch Zauberer blicken ja tiefer in die Dinge hinein. Warum ist alles so fürchterlich deplaziert? Welche ärgerlichen Mächte arbeiten gegen mich? Eine kurze Analyse ergibt: Sachen fallen aus dem Plan heraus… Weiterlesen …. 

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