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Finanzielle Anreize für Dachbegrünung in Bochum

Finanzielle Anreize für Dachbegrünung in Bochum
März 11
12:37 2020

Wer sich die Mühe macht, sein Dach zu begrünen, der soll dafür entlastet werden. Für die begrünte Dachfläche soll es dann einen 50%-Abschlag auf die Niederschlagswassergebühren geben. Mit diesem indirekten finanziellen Anreiz fördern wir eigenverantwortliches Handeln gegen lokale Hitzeinseln und gegen Überlastung der Kanalisation. Die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ hat für die Ratssitzung am 12.03.2020 einen entsprechenden Antrag eingereicht.

Wenn man sich Bochum auf Satellitenfotos anschaut, dann erkennt man, dass ein großer Teil der Stadtfläche aus Dachflächen besteht. Das ist ein großes Potential für Dachbegrünung. Diese anzulegen ist aber auch teuer. Anders als die Koalition wollen FDP und DIE STADTGESTALTER eine Dachbegrünung nicht nur über die Bauleitplanung verbindlich machen, sondern es den Eigentümern auch finanziell erleichtern, sich ökologisch sinnvoll zu verhalten. Wer fordert, muss auch fördern.

Den Hebel setzt die Fraktion bei den Abwassergebühren an. Auf versiegelter Fläche kann Wasser nicht versickern. Wenn man sein Dach begrünt, dann gewinnt man dadurch Sammel- und Verdunstungspotential und weniger Wassermenge muss über die teure und wartungsintensive städtische Kanalisation abtransportiert werden. Darum soll Bochum die Fläche eines begrünten Daches mit 50%-Abschlag auf die Niederschlagsabwassergebühren honorieren.

Die Koalition hat jetzt die Chance zu zeigen, wie ernst sie den von ihnen ausgerufenen Klimanotstand nimmt. Hitzeinseln werden das städtische Klima in Zukunft in den Sommermonaten für Menschen sowie für Flora und Fauna unerträglich erhitzen. Andere Städte wie Kiel, Dresden, aber auch Oberhausen und Duisburg haben unseren Vorschlag bereits umgesetzt

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Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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