BOjournal

Beitrag

Livestreams für Schulunterricht während „Corona-Zeit“?

Livestreams für Schulunterricht während „Corona-Zeit“?
März 13
09:31 2020

Wir werden eine Corona-Pandemie nicht verhindern können. Aber wir sollten uns überlegen, wie wir auch längere Phasen von Schulschließungen in Bochum überbrücken können. Wenn Schulen geschlossen werden, wie jetzt die Schiller-Schule, sollte der Unterricht per Livestream in die Kinderzimmer übertragen werden.

Der Grund der Initiative von „FDP & DIE STADTGESTALTER“ hat sich schneller realisiert als deren Ratsmitglieder befürchtet haben. Die Schiller-Schule wurde am 12.03.2020 vom Gesundheitsamt mit sofortiger Wirkung geschlossen. Es ist absehbar, dass andere Schulen folgen und dieser Zustand länger anhalten könnte. Auch könnten mehrere Lehrerinnen und Lehrer sowie auch Schülerinnen und Schüler in häusliche Quarantäne geschickt werden.

Es sind alle notwendigen Maßnahmen der medizinischen Profis zur Verlangsamung der Pandemie mit zu tragen. Bochum ist da gut aufgestellt. Aber wir müssen prüfen, wie wir bei weiteren Maßnahmen einen Notunterricht sicherstellen können. Den Unterricht könnten Lehrerinnen und Lehrer vom Home-Office oder von speziellen Schulräumen aus per Livecam in die Kinderzimmer streamen. Aufgaben können über Lernplattformen gestellt, einzelne Nachfragen in Chats und E-Mails geklärt werden.

In den ersten Städten wie Halle an der Saale oder Oldenburg wird die Digitalisierung bereits genutzt, um Beschränkungen aufgrund des Coronavirus abzufedern. Unterricht findet per Videokonferenz statt und Schulaufgaben werden digital bereit gestellt. Wir sollten uns genau anschauen, wie solche Maßnahmen auch in Bochum übernommen werden können. Hierbei soll auch der unbürokratische Einsatz von privaten Geräten ermöglicht werden.

Die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ hat dazu eine Anfrage zur Ratssitzung am 12.03.2020 gestellt. 

Teilen

Über den Autor

Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

Ähnliche Beiträge

0 Kommentare

Bisher keine Kommentare!

Bisher keine Kommentare. Möchten Sie einen Kommentar schreiben?

Schreib einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Suche

Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

  • Post thumbnail

    Dämonophon

    So. Ich habe mich entschlossen: Ich kaufe Dämonophon. Es gibt aktuell einfach kein Äther-Netzwerk für Bösewichte, wo den Teilnehmern genug Heavy Metal um die Ohren gehauen wird. Finanzieren werde ich den Deal mit Geld aus dem Weltraum. Ich erpresse einfach den galaktischen Supergangster Carlo Cassiopeia. Der hat Geld genug. Außerdem hat er eine tote Exfrau, bei der es ihn erheblich Mühe gekostet hat, sie los zu werden. Er hatte wohl am Schluss mehr Angst vor ihr als vor Blazogurrah, dem Zerstörer. Hier gilt der Ausspruch von Jesus Sirach: „Ich will lieber bei Löwen und Drachen wohnen, als bei einem bösen Weib.“ Ich wiederum kann Gespenster beschwören. Wenn Carlo Cassiopeia also noch mal ruhig schlafen will in seinem Leben, wird wohl eine größere Menge Credits demnächst den Besitzer wechseln. Mit den Pinunsen werde ich mir dann das sozialmanipulierende Netzwerk zulegen. Am Anfang muss ich natürlich eine ganze Menge Leute bei Dämonophon… Weiterlesen …. 

GERN GESLESEN