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Flair wie in Paris – Französische Sitzmöbel sollen Aufenthaltsqualität Bochumer Plätze verbessern

Flair wie in Paris – Französische Sitzmöbel sollen Aufenthaltsqualität Bochumer Plätze verbessern
Juni 18
11:13 2022

Wenn es nach den STADTGESTALTERn geht, sollen bald frei stellbare Stühle nach Pariser Vorbild das Bochumer Stadtbild beleben. „Im Gegensatz zu den üblichen fest verankerten Bänken mit starrer Blickrichtung laden die verrückbaren Stühle zur Kommunikation ein. Sie lassen sich in Gruppen zusammenstellen und bieten so einen urbanen Flair, den man sonst nur aus Frankreich kennt“, meint Ratsmitglied Dr. Volker Steude. Ein digitaler Diebstahlschutz soll die soliden Stühle sichern. 

„Wer durch den Jardin du Luxembourg flaniert, dem sind die eisernen Stühle, die frei herumstehen und zum Verweilen einladen, bestimmt schon aufgefallen. Immer wieder finden sich dort Studenten, Rentner, Touristen oder Büroangestellte in sonnigen oder schattigen Plätzen zusammen und kommen ins Gespräch. Anders als bei uns, wo starre und festverankerte Bänke die Blickrichtung vorgeben, lassen sich die Pariser Stühle individuell gruppieren. Damit kommt Leben und Kommunikation in den öffentlichen Raum“, fasst Dr. Steude zusammen.

Seine STADTGESTALTER wollen die speziellen Pariser Sitzmöbel nach Bochum holen. „Was dort klappt, funktioniert auch hier“, ist sich Dr. Steude sicher und verweist darauf, dass die eisernen Stühle bereits weltweit Einsatz finden. „Zuletzt hat auch die kommunale Wirtschaftsförderung in Freiburg 80 baugleiche Stühle im öffentlichen Raum aufgestellt. Genau so wie in Paris werden sie auch dort direkt angenommen. Das wird auch in Bochum so sein“, sagt das Ratsmitglied. „Bochums und Wattenscheids Innenstädte könnten etwas französischen Flair sicher gut gebrauchen.“

Mit einer Anfrage zur Ratssitzung am 21.06.2022 soll nun geklärt werden, welche Plätze in Bochum mit den Pariser Stühlen ausgestattet werden könnten. „Auch die Kosten sollen geklärt werden“, kündigt Dr. Steude an. Ebenso thematisieren die STADTGESTALTER auch den Diebstahlschutz. „In Freiburg werden immer jeweils zwei der Stühle fest verbunden und wie beim Vorbild Paris abends eingesammelt. Das stellen wir uns auch für Bochum vor. Zusätzlich lassen sich heute aber alle beweglichen Gegenstände sehr günstig mit GPS-Sender, zum Beispiel in den Stuhlbeinen, ausstatten. Verlässt jemand einen Platzbereich mit den Stühlen, bekommt z.B. das Ordnungsamt direkt Bescheid und kann sich den Ort der Sitzmöbel auf digitalen Karten punktgenau anzeigen lassen. Diebstahl wird so fast unmöglich“, sagt Dr. Steude. 

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