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RWE-Dividende: Kommunen leisten sich peinliche Bauchlandung

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RWE-Dividende: Kommunen leisten sich peinliche Bauchlandung
März 04
12:55 2016

Die Kommunen mit RWE-Aktienbesitz wollten “Sturm laufen”, als die Konzernführung ankündigte, dass RWE dieses Jahr keine Dividende ausschüttet. Die Kommunen sind als zähnefletschender Tiger gesprungen und sind dann wieder einmal als zahnloser Bettvorleger gelandet. Vor Jahren haben vor allem SPD-Vertreter gegen einen Verkauf der RWE-Aktien zum Kurshöchstwert gewettert, man würde dann den kommunalen Einfluss in dem Konzern verlieren würde. Nun hat man vorgeführt bekommen, wie gering der Einfluss der kommunalen Aktionäre tatsächlich ist.

Im RWE-Aufsichtsrat gab es einen einstimmigen Beschluss, auf eine Dividende zu verzichten. Die kommunalen Vertreter haben somit nicht gegen die Null-Dividende gestimmt. Statt einem Sturmlauf haben sich die kommunalen Aktionäre also eine peinliche Bauchlandung geleistet. Es bleibt also dabei, dass der Stadtkämmerer von Bochum eine neue Finanzierungslücke schließen und sich die Stadt Bochum Gedanken machen muss, was sie mit ihrem direkt und indirekt gehaltenen Aktienpaket anstellen will.

Vor diesem Hintergrund mahnte die Fraktion FDP & DIE STADTGESTALTER abermals das an sich für Frühjahr angekündigte Handlungskonzept an. Die Stadtwerke Bochum wollen jedoch lieber wieder auf Zeit spielen. Stadtwerke-Chef Dietmar Spohn will ein Konzept erst im Laufe des Jahres entwickeln. Damit wäre man erst im nächsten Jahr bei den RWE-Aktien handlungsfähig. Die Methode ‘Augen-zu-und-durch’ hat aber schon bei anderen Finanzentscheidungen nicht funktioniert. Das städtische RWE-Aktienpaket bringt jetzt keinen einzigen Cent mehr ein. Vielmehr werden wir wohl noch draufzahlen müssen, weil der Kauf der RWE-Aktien damals kreditfinanziert war. Ein Handlungskonzept bleibt somit weiterhin überfällig.

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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