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20162907 – Notfallkommunikation erleichtern – Einsatzwörterbuch für Bochumer Rettungskräfte einführen

November 14
16:22 2016

Anfrage zur 14. Sitzung des Integrationsrates am 02.11.2016

Notfallkommunikation erleichtern – Einsatzwörterbuch für Bochumer Rettungskräfte einführen

Der Notfall kennt keine Herkunft und fragt nicht nach Sprachkenntnissen. Bei Verkehrsunfällen, Brandnotlagen oder akuten und bedrohlichen gesundheitlichen Notfällen kommt es auf jede Sekunde an. Zeitliche Reibungsverluste aufgrund von Problemen in der Informationsweitergabe und Verständigung müssen so gut es geht vermieden werden. Bochum als internationale Großstadt, die nicht nur Menschen, die zur Weiterbildung und Arbeit aus allen Teilen der Welt zu uns kommen, sondern auch Flüchtlingen eine Heimat bietet, kann sich hier den gesellschaftlichen Realitäten nicht verschließen.

Klar ist, dass die sprachliche Integration wichtig ist und von der Stadt weiter vorangetrieben werden muss. Andere Kommunen und Länder, wie zum Beispiel die Stadt Arnsberg und das Land Thüringen, statten ihre Feuerwehren zusätzlich mit Einsatzwörterbüchern aus, die einfach und möglichst unkompliziert Übersetzungen für die gängige Notfallkommunikation und Anweisungen anbieten. Teilweise wird dies durch Illustrationen und Piktogrammen zur schnelleren und intuitiveren Anwendung in der Praxis ergänzt. Neben englischen Übersetzungen werden dort auch Anweisungen in Arabisch, Russisch, Türkisch, afghanisches Dari sowie pakistanisches Urdu und andere Sprachen in stark vereinfachter Lautschrift zugänglich gemacht. Das Format ist jeweils so gewählt, dass es von den Einsatzkräften im Handschuhfach mitgeführt werden kann. Ähnliche Konzepte haben sich auch bei der Bundeswehr im Auslandseinsatz bewehrt.

Vor diesem Hintergrund fragt die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” an:

  1. Wie werden die Bochumer Rettungskräfte bisher für die Kommunikation mit Menschen, die sich nicht in Deutsch und auch nicht in Englisch ausdrücken können, geschult?
  2. Wie bewertet die Verwaltung die Einführung eines Einsatzwörterbuches für Rettungskräfte am Beispiel des Landes Thüringen und der Kommune Arnsberg?
  3. Wie könnte ein Bochumer Einsatzwörterbuch aussehen und welche Stellen sollten nach Ansicht der Verwaltung mit einem solchen Handbuch ausgestattet werden?

 

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Poltergeister!?

    Eigentlich dachte ich, diese Woche gäbe es etwas spannendes aus dem Bochumer Kulturausschuss zu berichten. Da war ich jetzt erstmalig persönlich. Die Sitzung ging allerdings an dem Tag in Rekordzeit zu Ende. Über allzu viel konnte man sich da also gar keine Gedanken machen. Dafür gab es in der PARTEI einen Paukenschlag: Unser bisheriger Europa-Abgeordneter Nico Semsrott ist ausgetreten. Der GröVaZ Martin Sonneborn hatte über Chinesen gefrotzelt, die sich über Amerikaner lustig machen könnten. Wegen der fürchterlichen rassistischen Klischees dabei blieb Semsrott keine andere Wahl, als den Bosbach zu machen. Die Möglichkeit älterer Problemchen stand natürlich nie im Raum. Insgesamt haderte ich deshalb damit, das gute Thema an der völlig falschen Stelle zu haben, nämlich eben nicht in Bochum. Doch Zauberer blicken ja tiefer in die Dinge hinein. Warum ist alles so fürchterlich deplaziert? Welche ärgerlichen Mächte arbeiten gegen mich? Eine kurze Analyse ergibt: Sachen fallen aus dem Plan heraus… Weiterlesen …. 

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