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Juni 22
15:31 2017

• Bochumer Schulen des mittleren und zweiten Bildungsweges sollen sich bewerben.
• Verwaltung soll Talent-Netzwerk schaffen, damit alle Bochumer Schulen profitieren.
• Soziale Maßnahmen sollen Talentschulen flankieren.

Die schwarz-gelbe Landesregierung stößt mit ihrem Koalitionsvertrag die Einrichtung von Talentschulen an. Ein Löwenanteil des Förderschwerpunktes liegt auf dem MINT-Bereich und soll im Ruhrgebiet angesiedelt werden. Das ist eine große Chance, die Bildung vor Ort zu stärken. Bochum soll sich als Standort für eine der 30 Talentschulen bewerben und ein Talentnetzwerk für alle Schulen aufziehen. 

 

In Deutschland hängt der Schulabschluss der Kinder leider noch stark von der sozialen Schicht und vom Bildungsabschluss der Eltern ab. Darum brauchen gerade Schüler mittlerer Bildungswege eine optimale Förderung, damit ihre Talente nicht unentdeckt versanden. Auch ein oft schwieriger Wechsel in die Oberstufe zum Abitur sollte reibungsloser laufen. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” drängt darauf, eine Bochumer Talentschule als Katalysator für die Durchlässigkeit des Schulsystems und den sozialen Aufstieg der Kinder in unserer Stadt zu nutzen.

Konkrete Überlegungen schweben der Fraktion dabei auch schon vor, um eine Bochumer Schule durch das Land zur Talentschule aufbauen zu lassen.. Da eignet sich zum Beispiel die Pestalozzi-Realschule in Wattenscheid. Als bilinguale Schule mit Laptop-Klassen bieten sich hier gute Anknüpfungsmöglichkeiten, um der Talentförderung eine bestmögliche Basis zu geben. Interessant wäre aber auch das Ottilie-Schönewald-Weiterbildungskolleg als Schule des zweiten Bildungsweges. Dort können Realschulabschluss und Abitur nachgeholt werden und so doch noch Chancen für einen guten Beruf oder ein Studium erworben werden. Es dürfen sich alle Schulformen bewerben.

Eins sollte klar sein, egal welche Schule es nachher wird: Bochum darf bei den Talentschulen nicht leer ausgehen. Wenn die Leuchttürme der Bildung nur in den Nachbarstädten stehen, wäre das fatal für uns. Die Stadt muss hier die Bewerbungen forcieren und koordinieren sowie soziale Maßnahmen um die Schulen herum organisieren. So können ganze Stadtviertel profitieren. Ebenso soll das Schulverwaltungsamt ein Talent-Netzwerk Bochumer Schulen aufbauen, durch das alle Schulen von der Talentschule durch Know-How-Transfer profitieren können.

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Über den Autor

Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Zyklische Weltenmuster

    Ja, super. Jetzt habe ich durchwachsen geschlafen und komisch geträumt. Außerdem fehlt mir der eine große Aufhänger aus der Bochumer Lokalpolitik. Es gibt viele kleine, aber nichts Durchschlagendes. Also begebe ich mich nun teilweise auf das Feld der Traumdeutung und betätige mich im Weiteren als Prophet. Das hatten wir ja noch nicht. Bevor jemand fragt: Geträumt habe ich von einer magischen Statuette, die sich zyklisch veränderte. Sie symbolisierte Werden und Vergehen, wie bei Jahreszeiten der Fluss der Dinge hin und her schwappt. Sowas bezeichnet man im Großen als zyklisches Weltbild, und ist eigentlich immer bezogen auf einen Ausschnitt desselben. Dabei ist es eigentlich gar kein Kreis, der so beschrieben wird, sondern eine Sinuswelle. Zyklische Weltbilder und Zusammenhänge stehen im Widerspruch zur Idee eines dauerhaften Fortschritts, die sonst so beliebt ist. Zwar ergänzen sie sich real eher je nach Kontext, aber wen kümmert schon die Realität, wenn er auch Pauschalaussagen haben… Weiterlesen …. 

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