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Erst abgelehnt, nun umgesetzt – Bochum bekommt neue Obdachlosenschlafstätte

Erst abgelehnt, nun umgesetzt – Bochum bekommt neue Obdachlosenschlafstätte
September 20
16:16 2017

• Fraktion brachte Zustand des Fliednerhaus auf die Tagesordnung.
• Antrag dazu wurde im April noch abgelehnt.
• Fraktion fordert, dass auch Obdachlose mit Tieren aufgenommen werden können.

Bereits Anfang des Jahres besuchte die Fraktion die Bochumer Obdachlosenschlafstelle “Fliednerhaus” der Diakonie am Ruhrstadion. Der bauliche Zustand und der Schimmelbefall der Schlafstelle war für die Fraktion regelrecht schockierend. Daraufhin haben “FDP & DIE STADTGESTALTER” im Sozialausschuss Druck gemacht. Bochum kann sich nun freuen, dass dies etwas gebracht hat und die Stadt eine neue Schlafstelle für Obdachlose erhält. Insbesondere die Eingliederung des Beratungsangebotes in das Gebäude der Schlafstelle hatten FDP & STADTGESTALTER bereits im April 2017 beantragt. Damals wurde dies noch von Rot-Grün abgelehnt, jetzt wird es endlich umgesetzt.

Die Zusammenlegung von Beratungs- und Schlafstelle ist ein großer Schritt nach vorne. Alles in einem Haus zu haben, erleichtert den Dienst für die Sozialarbeiter und sorgt dafür, dass weniger Menschen durchs Beratungsnetz fallen. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” hatte sich darüber intensiv mit Fachleuten ausgetauscht und diese Zusammenlegung bereits am 04. April 2017 im Sozialausschuss mit weiteren Verbesserungen für die Obdachlosenhilfe beantragt.. Alle anderen Parteien waren mit dem Status Quo damals aber zufrieden. Insbesondere Frau Schäfer von der SPD und Frau Stahl von der CDU betonten, wie im Protokoll der Sitzung nachzulesen ist, dass in Bochum “Vorzeigeobjekte” und “vorbildliche Arbeit” vorhanden seien. Der Ausschuss lehnte den Antrag gegen das Votum der Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” ab.

Man kann erleichtert sein, dass die Verwaltung und der Oberbürgermeister nun bedeutende Teile dieses Antrages übernommen haben und sich nicht durch Blockadehaltung der Parteien im Sozialausschuss beirren ließen. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” kündigte aber bereits an, in der Sache aber weiter aufmerksam zu bleiben. Sie drängen darauf, dass auch weitere Punkte des alten Antrages in das Konzept des “neuen Fliednerhauses” aufgenommen werden. Viele Obdachlosen haben zum Beispiel einen Hund als treuen Wegbegleiter. Bislang können die Tiere nicht mit ins Fliednerhaus genommen werden und die Obdachlosen müssen auf der Straße übernachten. Die Fraktion will, dass man ein Konzept aufstellt, dass Hunde z.B. im Garten der Schlafstelle einen abgezäunten Bereich mit Hundehütten erhalten.

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    Gemeinheiten

    Jaja, Gemeinheiten finden sich überall in der Politik. Mal geht es dabei um Erdowahn, den Irren vom Bosporus, und mal geht es um Jens Spahn und Leute aus seiner Richtung, die gemein zur Bevölkerung sind. Dabei bin ich eigentlich einer Meinung mit vielen Akteuren, dass Demokratie nur ein lästiges Mittel zum Zweck ist. Ich könnte ewig schwadronieren, wie toll ich mir eine Festung mit schwarzen Mauern und Fledermäusen überall vorstelle. Im Garten würden dann Komodo-Warane herumlaufen und auf den Bäumen und Zinnen säßen Papageien, denen ich beigebracht hätte, extrem unanständiges Zeug zu plappern. Leider teilen nicht alle meiner Mitbewerber um die Weltherrschaft meinen Sinn für Ästhetik. Selbiges zeigte sich zuletzt im Ausschuss für Kultur und Touristik, wobei nicht Kultur oder Touristik das Problem waren. Da lief es eigentlich ganz gut. Mein hinterhältiger Änderungsantrag zur Begrünung der Museumsfassade wurde zwar abgelehnt. (Wahrscheinlich hatte irgendjemand durchschaut, dass ich dort menschenfressende Pflanzen aussähen… Weiterlesen …. 

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