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Haltt: “Wir brauchen zur STEAG keine Anfragen, sondern ein Ausstiegskonzept.”

Foto: Steag GmbH

Haltt: “Wir brauchen zur STEAG keine Anfragen, sondern ein Ausstiegskonzept.”
Oktober 25
14:53 2018

Die Grünen kündigen eine Anfrage bezüglich einer möglichen Parteinahme der STEAG für die Braunkohleverstromung an. Eine Anfrage in einem Bochumer Ratsausschuss wird die Führungsetage der global agierenden STEAG AG nicht in Panik und nicht mal in Unruhe versetzen. Dabei müssten die Grünen diese Lektion doch schon längst gelernt haben. Doch stattdessen ist es für sie weiter ein ‘Lernen durch Schmerz – ohne Lernen’.

Die STEAG lässt sich durch kommunales Handeln nicht beeindrucken. Der Global Player ist für die kommunalen Eigner einfach unkontrollierbar. Beim Kauf der Steag, den uns die Grünen miteingebrockt haben, wurde ein ökologischer Ausbau, ein Zurückfahren des Auslandsgeschäftes, die Suche nach einem geeigneten Anteilspartner und eine wirksame Kontrolle des Konzerns versprochen. All dies ist nicht eingetreten. Daran wird deutlich, wie hilflos die Grünen gegenüber der Steag agieren, wenn sie jetzt eine kritische Anfrage ankündigen.

Es ist längst überfällig die Zeichen der Zeit zu erkennen. Wir brauchen kein Kleinklein mit Anfragen mehr, sondern endlich ein Konzept, wie die Stadt Bochum und die Stadtwerke Bochum aus der STEAG-Beteiligung aussteigen kann. Alles andere ist vergebliche ‘Liebesmüh’.

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Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Poltergeister!?

    Eigentlich dachte ich, diese Woche gäbe es etwas spannendes aus dem Bochumer Kulturausschuss zu berichten. Da war ich jetzt erstmalig persönlich. Die Sitzung ging allerdings an dem Tag in Rekordzeit zu Ende. Über allzu viel konnte man sich da also gar keine Gedanken machen. Dafür gab es in der PARTEI einen Paukenschlag: Unser bisheriger Europa-Abgeordneter Nico Semsrott ist ausgetreten. Der GröVaZ Martin Sonneborn hatte über Chinesen gefrotzelt, die sich über Amerikaner lustig machen könnten. Wegen der fürchterlichen rassistischen Klischees dabei blieb Semsrott keine andere Wahl, als den Bosbach zu machen. Die Möglichkeit älterer Problemchen stand natürlich nie im Raum. Insgesamt haderte ich deshalb damit, das gute Thema an der völlig falschen Stelle zu haben, nämlich eben nicht in Bochum. Doch Zauberer blicken ja tiefer in die Dinge hinein. Warum ist alles so fürchterlich deplaziert? Welche ärgerlichen Mächte arbeiten gegen mich? Eine kurze Analyse ergibt: Sachen fallen aus dem Plan heraus… Weiterlesen …. 

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