BOjournal

Beitrag

Sparkasse soll Bochumer Mittelständlern und Kleinunternehmern während Corona-Zeit helfen.

Sparkasse soll Bochumer Mittelständlern und Kleinunternehmern während Corona-Zeit helfen.
März 16
16:35 2020

Bei der gesundheitlichen Handhabe gegen die Epidemie vertraut die Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“ auf die Maßnahmen der Verwaltung. Für Unternehmen drohen aber empfindliche Umsatzeinbrüche. Damit es keine Corona-Pleiten gibt, sollte sich die Stadt als Träger der Sparkasse für kurzfristige auch risikoreiche Liquiditätskredite aussprechen. Gerade die Gastronomie könnte schwer getroffen werden.

Wie lange können Gastronomen, Dienstleister, Handwerker und andere die jetzige Präventionszeit mit Rücklagen überbrücken? Wie können Einnahmeausfälle kompensiert werden? Ist womöglich dadurch mein Job gefährdet? Das sind derzeit Sorgen, die viele Bochumerinnen und Bochumer im Moment umtreiben. Dass die Bundes- und die Landesregierung Maßnahmen auflegen, um Unternehmen zu helfen, ist ein richtiger Schritt. Aber vielleicht müssen diesen Hilfen auch auf kommunaler Ebene mit eigenen Maßnahmen unterstützt werden.

Am unkompliziertesten wären Kredite der städtischen Sparkasse, die auch kleine Bochumer Unternehmen zu günstigen Konditionen abrufen könnten. Hier sollte die Stadt als Träger das Ziel ausgeben, auch ohne sonst übliche Sicherheiten, die für Selbstständige nur schwer beizubringen sind, Liquiditätskredite bereitzustellen. Bei Solo-Selbstständigen würde vielleicht schon ein größerer Dispo-Rahmen helfen, schlagen FDP Bochum und DIE STADTGESTALTER

Wenn dies ein Baustein sein kann, die meisten Bochumer Unternehmen samt möglichst vielen Angestellten und ihrer Familien finanziell durch die Krise zu bringen, dann ist schon viel geschafft. Unternehmenspleiten sollen möglichst vermieden werden, damit die Angestellten nicht in Existenznot geraten.

Sollten einige Kredite ausfallen, könnte die Stadt Bochum auf einen Teil der jährlichen Gewinnabführung an den städtischen Haushalt verzichten. Schließlich haben wir in Bochum eine starke Sparkasse, die in den letzten Jahren regelmäßig 15 Millionen Euro an die Stadt als Träger überwiesen hat.

Teilen

Über den Autor

Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

Ähnliche Beiträge

0 Kommentare

Bisher keine Kommentare!

Bisher keine Kommentare. Möchten Sie einen Kommentar schreiben?

Schreib einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Suche

Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

  • Post thumbnail

    Der Fährmann

    Es scheint gerade so eben genug Muße zu herrschen für etwas Magietheorie. Also los! In den vergangenen Tagen ist mir nämlich aufgrund von Internet-Links ein altes Lied mal wieder im Kopf herumgespukt. Nein, ich meine nicht das eher dahinplätschernde „Charon“ von Grave Digger. Ich meine tatsächlich „Don´t Pay The Ferryman“ von Chris de Burgh. Dabei sind mir Metaebenen aufgefallen, die an mir als Jugendlichem seinerzeit völlig vorbeigerauscht sind. Jene betreffen das Zusammenspiel von Realität und magischem Denken.  uch, wenn viele Leute bei dem Thema vielleicht zuerst an steinalte Griechen denken; Fährleute spielen in der Mythologie verschiedener Völker eine Rolle. Dabei geht es in Sagen oft um das Erreichen eines (manchmal sogar sicheren) Ufers nach dem Durchqueren unsicherer (und damit im Bild mystisch-magischer) Gewässer. Dabei spielt dann ein Fährmann eine Rolle, der oft zufällig selber ein magisches Wesen ist. Dieses Grundmotiv verarbeitet auch de Burgh in seinem Lied. Mithin geht es… Weiterlesen …. 

GERN GESLESEN