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FDP & STADTGESTALTER wollen zusätzliche Sanierungsmaßnahmen für Wattenscheid.

FDP & STADTGESTALTER wollen zusätzliche Sanierungsmaßnahmen für Wattenscheid.
März 18
11:17 2020

Das ISEK in Wattenscheid kann nur einer von mehreren Bausteinen sein, um Stadtbild und soziale Lage in Wattenscheid zu verbessern. Zusätzlich schlagen FDP und DIE STADTGESTALTER die Ausweisung eines Sanierungsgebietes vor. Damit hätte man einen neuen  Rahmen für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten. Dass die Ratsmehrheit die Idee abgelehnt hat, wird Wattenscheid nicht helfen.

Das ISEK ist zwar ein guter Anfang, aber die darin enthaltenen Maßnahmen werden das Ruder in Wattenscheid nicht herumreißen“, Der Rat ist daher in Verantwortung, auch weitergehende Fördertatbestände zu erschließen und neue zusätzliche Konzepte zu erarbeiten. Die Ausweisung eines Sanierungsgebiet zu Erschließung von Städtebauförderung ist die Antwort von Seiten der Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“.

Mit dem Werkzeug des Sanierungsgebietes soll der Leerstand von Gewerbeimmobilien angegangen werden, der in Wattenscheid häufig zu sehen ist. Auch sollen Private Unterstützung erhalten, um das Herausputzen der vielen eigentlich sehr schönen Altbauten rentierlich zu machen.

Die Fraktion hatte am 12.03.2020 einen Ratsantrag eingereicht. Mit diesem sollte die Verwaltung beauftragt werden, ein Sanierungsgebiet auszuweisen und städtebauliche Sanierungsmaßnahmen zu entwickeln und damit Fördermöglichkeiten erschließen. Wichtig ist besonders, dass die strukturellen und funktionellen Schwächen behoben werden. Das lässt sich nur mit der Instandsetzung und Aufwertung der stadtbildprägenden Gebäude realisieren.

Der Antrag wurde von der Mehrheit des Rates allerdings abgelehnt. Der Unwille der anderen Fraktionen überrascht. FDP und DIE STADTGESTALTER sind nicht der Meinung, dass allein das ISEK die Probleme, die in Wattenscheid-Mitte offensichtlich sind, beheben kann. Ohne neue Fördermittel wird die Stadt nicht ausreichend Geld für weitere Maßnahmen bereitstellen können. Die Einschätzung von SPD, CDU und Grünen, die Wattenscheider Innenstadt entwickle sich aufgrund der bereits getroffenen Maßnahmen positiv, ist realitätsfremd und Selbstbetrug. Sich weiteren Maßnahmen zu verschließen, ist kurzsichtig,

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Über den Autor

Dr. Volker Steude

Dr. Volker Steude

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und. Vorsitzender der Fraktion "Die PARTEI & Die STADTGESTALTER"

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Laienzauberer

    Es ist immer wieder erschreckend zu erleben, mit welchem Ausmaß an Dilettantismus sich viele deutsche Politiker an die schwierige Materie der Zauberei herantrauen. Dabei liegen die Probleme nicht alleine bei komplexen Strukturen der Ausführung. Ich hätte vollstes Verständnis dafür, wenn es Ärger gäbe beim Anrufen korrekter hermetischer Tagesherrscher. (Die sind sowieso größtenteils Unsinn.) Auch mit Elixieren kann man sich schnell vermixen. Scheinbar mangelt es aber oft schon an einfachen Grundlagen. Jeder, der sich mit Zauberei beschäftigt, sollte etwa bereits auf den ersten Seiten eines Einführungswerkes vertraut werden mit dem Begriff der magischen Sympathie. Sogar Werke aus den empirischen Sozialwissenschaften können dazu herangezogen werden. Bei diesem Begriff geht es nicht um einfache Nettigkeit. Es geht um die Verbindung zwischen Vorgängen oder Objekten, die im nichtmagischen (mundanen) Bereich unabhängig von einander existieren. Durch gewisse Elemente von Zauberei werden sie verknüpft. Als Paradebeispiel für einen Sympathiezauber gilt etwa die so genannte Voudoupuppe (die… Weiterlesen …. 

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