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Poltergeister!?

Januar 19
17:39 2021

Eigentlich dachte ich, diese Woche gäbe es etwas spannendes aus dem Bochumer Kulturausschuss zu berichten. Da war ich jetzt erstmalig persönlich. Die Sitzung ging allerdings an dem Tag in Rekordzeit zu Ende. Über allzu viel konnte man sich da also gar keine Gedanken machen.

Dafür gab es in der PARTEI einen Paukenschlag: Unser bisheriger Europa-Abgeordneter Nico Semsrott ist ausgetreten. Der GröVaZ Martin Sonneborn hatte über Chinesen gefrotzelt, die sich über Amerikaner lustig machen könnten. Wegen der fürchterlichen rassistischen Klischees dabei blieb Semsrott keine andere Wahl, als den Bosbach zu machen. Die Möglichkeit älterer Problemchen stand natürlich nie im Raum.

Insgesamt haderte ich deshalb damit, das gute Thema an der völlig falschen Stelle zu haben, nämlich eben nicht in Bochum. Doch Zauberer blicken ja tiefer in die Dinge hinein. Warum ist alles so fürchterlich deplaziert? Welche ärgerlichen Mächte arbeiten gegen mich?

Eine kurze Analyse ergibt: Sachen fallen aus dem Plan heraus und gehen kaputt. Es herrscht unterschwellige Panik wegen der Hintergründe. Kaum etwas ist, wo es meiner Meinung nach sein sollte. Dafür tauchen Störfaktoren aus dem Nichts auf.

Da deswegen aber noch niemand stirbt, fallen entsprechende Dämonenklassen als Urheber aus. Ich habe lange keine Regenbögen mehr gesehen, was Kobolde unwahrscheinlich erscheinen lässt. Außerdem ist kein Beteiligter auf einem Schiff, wodurch auch Klabautermänner mit der Misere wohl nichts zu tun haben.

Somit wird der Blick immer mehr verengt auf eine bestimmte Art von Unholden: die Poltergeister. Ganz offensichtlich sind es jene, die sich in der Politik gerade ein Stelldichein geben.

Nun ist es bei Geistern im allgemeinen und Poltergeisten im speziellen immer ein Ratespielchen, was sie eigentlich wollen. Das offensichtliche ist es meist nicht. Warum sollten Poltergeister vom Bochumer Kulturausschuss ablenken wollen? Das ergibt keinen Sinn.

Dafür ist schon wieder eine neue Bürgerinitiative auf meinem Schirm aufgetaucht, diesmal aus Dahlhausen. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Immerhin haben die Leute eine gewisse Lautstärke. Sollte dies mit den Werken der Poltergeister zusammenhängen, so müssten jene Interesse an Bebauungsplänen haben. Das wiederum passt recht gut. Geister mischen sich oft in Veränderungen von Orten ein, wobei die eventuelle Zerstörung des Alten für sie im Vordergrund steht.

Daher gilt es nun, sich für ungünstige Fälle zu wappnen. Soweit Poltergeister herumnerven, muss man sich ihrer erwehren können. Als klassische Methode gegen Gespenster aller Art gilt das Ausräuchern. Doch Achtung! Dabei ist kein herkömmlicher Holzkohlengrill zu verwenden, da Kohlenmonoxid nur lebenden Wesen schadet! Statt dessen muss man auf asiatische Räucherstäbchen aus dem gut sortierten Esoterik-Fachhandel zurückgreifen. Das Räuchern selbst sollte am Ort der Spukerscheinung durchgeführt werden, also entweder direkt unter der Nase des Geistes, oder aber dort, wo er seine Wirkung entfaltet. Man muss also konkret nicht unbedingt das Büro von Nico Semsrott in Brüssel belagern. Es reicht schon, vor dem heimischen PC, wo man die destruktiven Nachrichten empfängt, die Luft aromatisch anzureichern. Verstärkend wirkt es, wenn man gleichzeitig meditiert.

Auf diese Weise tritt eine beruhigende Wirkung ein, und die Poltergeister ziehen sich aus den Gedanken zurück. Sie selbst sind natürlich nur an ihrer Wirkungsstätte solcherart angreifbar. Es hat sichaber im Laufe der Jahrhunderte herausgestellt, dass es oft effektiver ist, selber ruhig zu werden, und sie auf diese Weise zu bannen. Diese Methode kann dann an unmittelbar Betroffene ihrer schädlichen Wirkung weitergegeben werden. Auf diese Art kann man die Poltergeister schrittweise ausschalten, ohne gleich in ein magisches Gefecht eintreten zu müssen, das Laien oft überfordert. Für besonders hartnäckig aktive Geister sollte man sich an den Zauberer, Schamanen oder Voudou-Priester seines Vertraues wenden.

Bleibt böse!
Euer Tobias, der sehr finstere

Euer Tobias, der sehr finstere

Dahlhausen. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Immerhin haben die Leute eine gewisse Lautstärke. Sollte dies mit den Werken der Poltergeister zusammenhängen,so müssten jene Interesse an Bebauungsplänen haben. Das wiederum passt recht gut. Geister mischen sich oft in Veränderungen von Orten ein, wobei die eventuelle Zerstörung des Alten für sie im Vordergrund steht.Daher gilt es nun, sich für ungünstige Fälle zu wappnen. Soweit Poltergeister herumnerven, muss man sich ihrer erwehren können. Als klassische Methode gegen Gespenster aller Art gilt das Ausräuchern. Doch Achtung! Dabei ist kein herkömmlicher Holzkohlengrill zu verwenden, da Kohlenmonoxid nur lebenden Wesen schadet! Statt dessen muss man auf asiatische Räucherstäbchen aus dem gut sortierten Esoterik-Fachhandel zurückgreifen. Das Räuchern selbst sollte am Ort der Spukerscheinung durchgeführt werden, also entweder direkt unter der Nase des Geistes, oder aber dort, wo er seine Wirkung entfaltet. Man muss also konkret nicht unbedingt das Büro von Nico Semsrott in Brüssel belagern. Es reicht schon, vor dem heimischen PC, wo man die destruktiven Nachrichten empfängt, die Luft aromatisch anzureichern. Verstärkend wirkt es, wenn man gleichzeitig meditiert.Auf diese Weise tritt eine beruhigende Wirkung ein, und die Poltergeister ziehen sich aus den Gedanken zurück. Sie selbst sind natürlich nur an ihrer Wirkungsstätte solcherart angreifbar. Es hat sichaber im Laufe der Jahrhunderte herausgestellt, dass es oft effektiver ist, selber ruhig zu werden, und sie auf diese Weise zu bannen. Diese Methode kann dann an unmittelbar Betroffene ihrer schädlichen Wirkung weitergegeben werden. Auf diese Art kann man die Poltergeister schrittweise ausschalten, ohne gleich in ein magisches Gefecht eintreten zu müssen, das Laien oft überfordert. Für besonders hartnäckig aktive Geister sollte man sich an den Zauberer, Schamanen oder Voudou-Priester seines Vertraues wenden.Bleibt böse!Euer Tobias, der sehr finstere

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Paul Tobias Dahlmann

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    Zyklische Weltenmuster

    Ja, super. Jetzt habe ich durchwachsen geschlafen und komisch geträumt. Außerdem fehlt mir der eine große Aufhänger aus der Bochumer Lokalpolitik. Es gibt viele kleine, aber nichts Durchschlagendes. Also begebe ich mich nun teilweise auf das Feld der Traumdeutung und betätige mich im Weiteren als Prophet. Das hatten wir ja noch nicht. Bevor jemand fragt: Geträumt habe ich von einer magischen Statuette, die sich zyklisch veränderte. Sie symbolisierte Werden und Vergehen, wie bei Jahreszeiten der Fluss der Dinge hin und her schwappt. Sowas bezeichnet man im Großen als zyklisches Weltbild, und ist eigentlich immer bezogen auf einen Ausschnitt desselben. Dabei ist es eigentlich gar kein Kreis, der so beschrieben wird, sondern eine Sinuswelle. Zyklische Weltbilder und Zusammenhänge stehen im Widerspruch zur Idee eines dauerhaften Fortschritts, die sonst so beliebt ist. Zwar ergänzen sie sich real eher je nach Kontext, aber wen kümmert schon die Realität, wenn er auch Pauschalaussagen haben… Weiterlesen …. 

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