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So eine Frechheit!

März 10
15:34 2021

Da versucht man in aller Ruhe eine Truppe zusammenzustellen, um tiefe Geheimnisse in politischen Dimensionen zu erkunden – und was passiert? Irgendwelche Honks schießen quer.

Um klarzustellen, was passiert ist: Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestags-Abgeordnete der Partei „Die Linke“, hat eine offene Morddrohung bekommen. Urheber dieser eminent groben Unhöflichkeit waren anomyme Knalltüten, die dabei mit einem „JITEM“ drohen. Das ist offenbar eine Schwachmatenorganisation im Militär der Türkei, von der ich bisher noch nie etwas gehört hatte.

Diese Angelegenheit nehme ich nun allerdings persönlich. Ohne meine Erlaubnis werden keine Bochumer umgebracht! (Auch -innen nicht, nicht einmal außen.) Selbst reine Drohungen mit sowas haben Konsequenzen (s.u.).

Ich erlaube in Bochum ausschließlich das Töten von Tieren, die zum Aufessen gedacht sind (inklusive Meerschweinchen).

Das Töten von intelligentem Leben verbiete ich ausdrücklich! Das betrifft gleichermaßen Menschen, Katzen, Außeriridische und Feenwesen aller Art. Hiervon mache ich lediglich genau eine Ausnahme: Das Töten und Verzehren von juvenilen Ablegern des fliegenden Spaghettimonsters erlaube ich. An diesem Exempel mag man meine unfassbare Grausamkeit ersehen.

Insbesondere das Abmurksen von Bochumer Politikern stört mich aber ganz erheblich. Immerhin will ich die noch beein-, steu-, manipu-,… sagen wir: Ich würde noch gerne mit ihnen reden. (Zufällig bin ich ja selbst Bochumer.) Das kann ich aber nicht in gleicher Weise, wenn sie tot sind, oder mir deswegen in den Ohren liegen. Also gilt für sämtliche Bochumer PolitikeriX, ganz gleich welcher Partei angehörend: Das sind prinzipiell meine. Sämtliche Bösewichte überall haben das gefälligst zu respektieren, denn ich bin ihr oberster Herr. Sie wissen es nur manchmal noch nicht.

Wenden wir uns darum nun wieder diesen geistigen Toastbroten zu, die gerade meine Herrschaft nicht komplett auf die Kette kriegen:

Die Nachricht mit der Morddrohung an Frau Dagdelen ist ziemlich schwammig und nebulös formuliert. Der Verfasser gespenstert herum und lässt die Details offen. Dadurch wäre es auch möglich, dass er gar keinen direkten Kontakt zu diesen JITEM-Typen hat, und nur eine gute Gelegenheit sieht, sich wichtig zu machen. Doch auch in diesem Fall steht die Frage im Raum, warum er es dann ausgerechnet auf diese Weise tut. Die JITEMisten kommen ihm dann doch wohl auch wie fürchterlich mächtige Spukgestalten vor, die rein theoretisch entsprechend seinem Willen handeln könnten. Somit wäre dann zumindest diese Vorstellung ad absurdum zu führen.

Stecken die Fuzzies jedoch selber hinter der Sache, so schlägt es noch ganz anders 13. In jedem Fall haben die sich schon erheblich zu weit aus dem Fenster gelehnt mit der Folge, dass sie nun meine Kreise stören. Deshalb werde ich nun Konsequenzen folgen lassen.

Ich drohe hiermit meinerseits, JITEM in den 5. Kreis der Hölle zu verbannen, wenn sie weiterhin in meinem Einflussgebiet herumwurschteln. Das gilt auch im indirekten Fall eines herumstalkenden Groupies von ihnen. Um selbiges müssten sie sich dann kümmern, oder notfalls kniefällig Abbitte bei mir leisten. Bis dahin verfluche ich sie, damit sie sehen, dass ich es ernst meine:

Item verfluche ich JITEM! Jedem von ihnen sei Odem knapp! Zapp-zapp! r reiche nicht zum Reden von Unsinn diesen Gräten! Fallarap! Lächerliche Leute labern nicht mehr heute noch morgen! Habt Sorgen, JITEM! So. das haben sie nun davon.  Ihr aber, meine werten Leser: Bleibt böse!

Euer Tobias, der sehr finstere

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Paul Tobias Dahlmann

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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