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Land soll sich an Kosten für Lolli-Tests an KiTas beteiligen.

Land soll sich an Kosten für Lolli-Tests an KiTas beteiligen.
Oktober 14
14:30 2021

STADTGESTALTER fordern digitale Umsetzung.

Die STADTGESTALTER befürworten den Einsatz von Lolli-Tests in KiTas. „Allerdings muss für eine reibungslose Umsetzung noch Einiges geklärt werden. Zum Einen kann das Land die Kommune nicht alleine lassen was die Finanzierung betrifft. Zum Anderen muss eine Logistik für diese PCR-Testungen gewährleistet werden, da diese nur in Labore ausgewertet werden können. Für die Umsetzung fordern wir einen fast vollständig digitalisierten Prozesse wie in der Lolli-Test-Modellkommune Freiburg“, so Dr. Volker Steude, Ratsmitglied und Vorstand der STADTGESTALTER. 

Im Antrag von CDU und FDP ist lakonisch von ‚Beschaffung und Durchführung’ der Tests für die Kitas die Rede. Damit ist es aber nicht getan. Diese PCR-Lolli-Tests können nicht vor Ort wie die üblichen Antigen-Schnelltests ausgewertet werden. Nach Entnahme der Proben müssen die Lolli-Tests zu Labore gebracht werden, damit diese die Auswertung vornehmen können. Ein großer Aufwand, wenn in allen KiTas zwei mal pro Woche durchgetestet werden soll“, befürchtet Dr. Steude. 

Das Land NRW habe für die Tests an den Schulen 400 Routen erarbeitet, um die Proben zu den Laboren zu bringen. Ähnliches müsse auch die Stadt leisten. „Vielleicht kann man hier Synergien erzielen, in dem die städtischen Kitas von den Landesrouten mit bedient werden. Das muss man aber organisieren“, erklärt Dr. Volker Steude, Ratsmitglied und Vorstand der STADTGESTALTER.

Ganz allgemein mache es sich das Land zu einfach, finden die STADTGESTALTER: „Es kann nicht sein, dass sich das Land NRW einen schlanken Fuß bei den Kosten der PCR-Pooltestungen für KiTas macht. Dieser Aufwand sollte auch finanziell nicht ganz alleine an der Kommune hängenbleiben“, so Dr. Steude. „CDU und FDP spielen hier ein wenig das doppelte Lottchen. In der Landesregierung sehen sie ausdrücklich keine Notwendigkeit für Lolli-Tests in KiTas, in der Rolle der Opposition in Bochum allerdings schon.“

Bei der Umsetzung der Lolli-Testungen fordern die STADTGESTALTER eine möglichst vollständig digitale Umsetzung: „Das einzig Analoge sollte nur die Testentnahme selbst sein. Wie das gehen kann zeigt die Stadt Freiburg, die solche Lolli-Test mit einem umfassend digitalisierten Prozess bereits seit einiger Zeit als Pilotprojekt durchführt. Da lohnt es sich anzuklopfen und sich Hilfe zu holen“, meint Dr. Steude. Dort beteiligt sich das Land Baden-Württemberg zu 50% an den Kosten. „Das fordern wir vom Land NRW auch“, so der STADTGESTALTER.

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