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Digitales Türsystem soll Sporthallen für Bochumer Vereine einfacher nutzbar machen. 

Digitales Türsystem soll Sporthallen für Bochumer Vereine einfacher nutzbar machen. 
April 25
20:55 2022

„Immer wieder können Sportvereine die städtischen Turnhallen nicht nutzen, weil Personal für das Auf- und Zuschließen fehlt. Mit einem digitalen Zugangssystem können diese Schwierigkeiten beseitigt werden“, erklärt Uwe Nölke, sportpolitischer Sprecher der STADTGESTALTER und Mitglied im städtischen Sportausschuss. Damit könnten auch die Mehrfachturnhallen selbstständig durch die Vereine geöffnet werden.

Aktuell berichtet die Lokalpresse über ausfallende Trainingszeiten z.B. für den TV Gerthe, weil die Turnhalle „Am Ehrenmal“ aufgrund fehlenden Personals von der Stadt nicht aufgeschlossen werden könne. „Das muss im Jahr 2022 nicht mehr sein. Es gibt Lösungen für digitale Zugangssysteme, die per Zahlencode, Handy, Smartcard oder Token bestimmte Bereiche eines Gebäudes gezielt zugänglich machen. Einen herkömmlichen Schlüssel oder Personal vor Ort braucht es gar nicht mehr“, erklärt Nölke. Die STADTGESTALTER schlagen nun ein solches digitales System für alle Bochumer Sporthallen vor. 

Aktuell wird nach Angaben des Schulverwaltungsamtes die Schlüsselgewalt über Einfachturnhallen den Vereinen übertragen. Bei Mehrfachturnhallen sei dies aufgrund der zeitgleichen Nutzung der unterschiedlichen Hallenbereichen nicht möglich. „Auch hier können digitale Zugangssysteme eine Lösung sein. Man kann diese so programmieren, dass für verschiedene Hallenbereiche wie Umkleiden und Geräteräume unterschiedliche Zugangsregelungen vergeben werden, sodass Vereine die von ihnen benötigten Teile der Halle selbstständig aufschließen können“, argumentiert Nölke. “Die Öffnung der Hallen erfolgt in einem vorher von der Sportverwaltung festgelegten Zeitfenster mittels Handy, Token oder Smartcard. Nach Verlassen der Halle kann das entsprechende digitale Schloss selbsttätig die Halle wieder abschließen. Soll ein Zugang nicht mehr gewährt werden, sperrt die Sportverwaltung das entsprechende Zugangsmedium unkompliziert über die Zugangssoftware. Ein echter Schlüssel muss nicht mehr zurückgefordert werden.”

„Aber auch bei den Einfachturnhallen macht ein digitales Zugangssystem sehr viel Sinn. So müssen nicht mehrere Schlüssel an unterschiedliche Vereine herausgegeben werden. Man kann sich auch die Versicherung des Schlüssels sparen. Ebenso müssen bei Verlust eines Schlüssels keine Schlösser mehr ausgetauscht werden, da einfach ein neuer Zugangscode generiert werden kann“, sagt Nölke. Ein weiterer Vorteil sei, dass sich die Verantwortlichen in den Vereinen gegenseitig leichter vertreten können, da im Krankheitsfall kein herkömmlicher Schlüssel übergeben werden müsse.

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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