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Bochums historisches Stadtzentrum aufwerten!

Bild: Google Maps

Bochums historisches Stadtzentrum aufwerten!
März 02
16:34 2019

Wo man auch hinschaut, überall putzen die Städte ihren historischen Stadtkern heraus. Bochum aber lässt seine Altstadt unbeachtet am Rand der City liegen. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” will das ändern: Mit einem schönen grünen Platz zwischen Propsteikirche, Kuhhirten und Rietkötter soll mehr Leben in den alten Stadtkern gebracht werden.

Die Kreuzung zwischen Untere Marktstraße, Große Beckstraße und Brückstraße soll nach Plänen der Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” neu gestaltet werden. Wir stellen uns einen lebendigen Platz zwischen dem Gasthaus Rietkötter und der Propsteikirche vor. Der Bereich zwischen Kirche und Kuhhirtenplatz könnte sich zu einem kleinen städtischen Park entwickeln.”

Vor der Propsteikirche würde eine Freitreppe zum Verweilen einladen. Rietkötter setzt als ältestes Haus Bochums den historischen Ankerpunkt und hebt das alte Bochumer Stadtzentrum als Thema und Motiv des neuen Platzes hervor. Die Fraktion hat dazu für die nächste Ratssitzung am 07.03.2019 einen Antrag eingereicht. Hier hätte man dann auch einen angemessenen Standort für das Graf- Engelbert-Denkmal und Möglichkeiten für neue gastronomische Aussenflächen.

Das Abbiegen aus der Brückstraße in die Große Beckstraße ist in den Planungen weiterhin möglich. Das ist wichtig für die Anbindung des Parkhauses. Lediglich die Durchfahrt über die Alte Marktstraße würde entfallen. An dieses Stelle würde dann ein kleiner städtischer Park zum Ausruhen einladen.

Den Wasserlauf vom Kuhhirtenplatz könnte man aufnehmen und durch den Park bis zum neuen Platz führen. Ein bisschen wie die Freiburger Bächle. Was gibt es Schöneres, als nach dem Shopping ein wenig in einer grünen Oase mitten in der Stadt zu entspannen?

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Über den Autor

Dr. Volker Steude

Dr. Volker Steude

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und. Vorsitzender der Fraktion "Die PARTEI & Die STADTGESTALTER"

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    Zyklische Weltenmuster

    Ja, super. Jetzt habe ich durchwachsen geschlafen und komisch geträumt. Außerdem fehlt mir der eine große Aufhänger aus der Bochumer Lokalpolitik. Es gibt viele kleine, aber nichts Durchschlagendes. Also begebe ich mich nun teilweise auf das Feld der Traumdeutung und betätige mich im Weiteren als Prophet. Das hatten wir ja noch nicht. Bevor jemand fragt: Geträumt habe ich von einer magischen Statuette, die sich zyklisch veränderte. Sie symbolisierte Werden und Vergehen, wie bei Jahreszeiten der Fluss der Dinge hin und her schwappt. Sowas bezeichnet man im Großen als zyklisches Weltbild, und ist eigentlich immer bezogen auf einen Ausschnitt desselben. Dabei ist es eigentlich gar kein Kreis, der so beschrieben wird, sondern eine Sinuswelle. Zyklische Weltbilder und Zusammenhänge stehen im Widerspruch zur Idee eines dauerhaften Fortschritts, die sonst so beliebt ist. Zwar ergänzen sie sich real eher je nach Kontext, aber wen kümmert schon die Realität, wenn er auch Pauschalaussagen haben… Weiterlesen …. 

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