BOjournal

Beitrag

 Kurz notiert

Elf Bochumer Straßen wegen Schäden temporeduziert.

Elf Bochumer Straßen wegen Schäden temporeduziert.
Mai 22
14:11 2019

Auf Anfrage der Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” teilt die Verwaltung mit, dass auf elf Straßen in Bochum aufgrund von starker Schäden die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert wurde. Statt die Straßen zu sanieren, stellt die Stadt einfach ein Schild daneben und lässt sie weiter verfallen. Gerade auf den Hauptstraßen ist das ein unhaltbarer Zustand. Um die Schäden zu reparieren, sind laut Stadt rund 4,8 Millionen Euro notwendig.

Die Verwaltung ist mit der Erhaltung unserer Straßen überfordert und die Rad- und Autofahrer müssen das ausbaden. In den vergangenen fünf Jahren sind nur zwei Stellen soweit saniert worden, so dass dort die reguläre Höchstgeschwindigkeit wieder freigegeben werden konnte.

Nach der Temporeduzierung folgt bei weiterem Verfall nur noch die Sperrung. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” möchte die elf Straßen deswegen in einem Fokusprogramm mit Priorität behandeln. Da müssen auch Fördermittel geprüft werden.

Eine Übersicht der Straßen findet sich in der offiziellen Mitteilung der Verwaltung.

Als FDP und STADTGESTALTER im März ein Straßenerhaltungskonzept im Rat eingefordert haben, lehnten dies SPD, CDU und Grüne vehement mit der Begründung ab, dass es dieses Konzept ja schon gibt. Jetzt räumt die Verwaltung schwarz auf weiß ein, dass ein Straßenerhaltungsmanagement gerade erst aufgebaut wird. Nicht nur die Verwaltung ist mit den Straßen überfordert, auch die Verkehrspolitiker von SPD, CDU und Grüne machen keine gute Figur.

Bei einer ungeplanten Temporeduzierung kommt die grüne Welle aus dem Takt und der Verkehr staut sich unnötig. Ebenso werden Verschleißteile der Autos zusätzlich beansprucht, was Kosten bei den Fahrzeughaltern verursacht. Auch die Sicherheit reduziert sich. Besonders davon betroffen sind Radfahrer. Für sie kann ein Schlagloch leicht zum Sturz mit schlimmen Folgen führen.

Bei der Erneuerung der Fahrbahndecke sollte man auch gleich dort, wo es nötig ist, Radfahrstreifen anlegen und die Bürgersteige mit sanieren. Schließlich gibt sich Bochum selbst den Anspruch, eine fußgänger- und radfahrerfreundliche Stadt zu sein.

Über den Autor

Dennis Rademacher

Dennis Rademacher

Geschäftsführer der Fraktion "Die PARTEI & Die STADTGESTALTER" im Rat der Stadt Bochum

Ähnliche Beiträge

0 Kommentare

Bisher keine Kommentare!

Bisher keine Kommentare. Möchten Sie einen Kommentar schreiben?

Schreib einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Suche

Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

  • Post thumbnail

    Gemeinheiten

    Jaja, Gemeinheiten finden sich überall in der Politik. Mal geht es dabei um Erdowahn, den Irren vom Bosporus, und mal geht es um Jens Spahn und Leute aus seiner Richtung, die gemein zur Bevölkerung sind. Dabei bin ich eigentlich einer Meinung mit vielen Akteuren, dass Demokratie nur ein lästiges Mittel zum Zweck ist. Ich könnte ewig schwadronieren, wie toll ich mir eine Festung mit schwarzen Mauern und Fledermäusen überall vorstelle. Im Garten würden dann Komodo-Warane herumlaufen und auf den Bäumen und Zinnen säßen Papageien, denen ich beigebracht hätte, extrem unanständiges Zeug zu plappern. Leider teilen nicht alle meiner Mitbewerber um die Weltherrschaft meinen Sinn für Ästhetik. Selbiges zeigte sich zuletzt im Ausschuss für Kultur und Touristik, wobei nicht Kultur oder Touristik das Problem waren. Da lief es eigentlich ganz gut. Mein hinterhältiger Änderungsantrag zur Begrünung der Museumsfassade wurde zwar abgelehnt. (Wahrscheinlich hatte irgendjemand durchschaut, dass ich dort menschenfressende Pflanzen aussähen… Weiterlesen …. 

GERN GESLESEN