BOjournal

Beitrag

 Kurz notiert

Wartezeiten für Bochumer Bürger sollen sich verringern.

Wartezeiten für Bochumer Bürger sollen sich verringern.
September 20
14:11 2019

Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” hat am 19.09.2019 im Bochumer Rat eine Debatte über zu lange Wartezeiten im Bürgerservice der Stadtverwaltung angestoßen. Wartezeiten von bis zu fünf Wochen sind für die Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmbar. FDP & STADTGESTALTER haben die Zusage der Verwaltung erreicht, dass das Ziel, nicht länger als zwei Wochen auf einen Termin warten zu müssen, bis März 2020 realisiert wird. Ein von FDP und STADTGESTALTERN vorgeschlagene Bürgerbefragung für einen besseren Service der Stadtverwaltung wurde abgelehnt.

Mehrere Bürgerhinweise, dass man zur Zeit bis zu fünf Wochen auf einen Termin warten muss, haben die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” erreicht. Dies hat die Fraktion zum Anlass genommen, ein verbindliches Ziel von maximal zwei Wochen Wartezeit bei der Terminvergabe im Bürgerservice im Rat zu beantragen.

Der Oberbürgermeister hat die Losung ausgegeben, dass Bochum Vorreiter im modernen Stadtmanagement werden soll. Bei diesem Ziel haben ihn FDP und STADTGESTALTER bereits im Rat unterstützt. Die vier Ratsmitglieder wollen aber auch Bewegung und Erfolge sehen. Die Bürgerinnen und Bürger, die in Bochum Steuern und Abgaben zahlen, können einen schnellen Service erwarten. Lippenbekenntnisse reichen ihnen im Alltag nicht.

In der Debatte räumte die Verwaltung ein, dass sie die geschilderten Probleme auch erkennt. Es wurde zugesichert, dass man ein Konzept erarbeitet, mit dem das Ziel, maximal zwei Wochen auf einen Termin warten zu müssen, bis März 2020 erreicht wird. Damit hat die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” ihr Ziel erreicht, die Wartezeiten für die Bochumerinnen und Bochumer zu verkürzen und musste ihren Antrag nicht mehr zur Abstimmung stellen .

Wenig Verständnis hatte die Fraktion aber für die Ablehnung eines weiteren Antrages, der eine Bürgerbefragung anstoßen sollte, mit dem der Bürgerservice im Allgemeinen verbessert werden sollte. Warum man sich dagegen sperrt, die Bürger zu fragen, was sie sich im Service konkret erwünschen, erschließt sich für die vier Ratsmitglieder nicht. Es braucht in Verwaltung und Rat eine noch stärkere Bürgerorientierung.

Teilen

Über den Autor

BOJournal

BOJournal

Redaktionsteam

Ähnliche Beiträge

0 Kommentare

Bisher keine Kommentare!

Bisher keine Kommentare. Möchten Sie einen Kommentar schreiben?

Schreib einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Suche

Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

  • Post thumbnail

    Wurst

    Gerade gibt es schon wieder kein gutes Thema. Lokalpolitisch gibt es nur Hickhack am Rande zu berichten, im Bund kommen sie nicht aus dem Quark, und die Zwerge schlafen ihren Rausch aus, nachdem sie zuletzt diesen Lärm gemacht hatten. Also schreibe ich über Wurst. Die verschiedenen Arten von Würsten sind zunächst zu sortieren. Ich gehe dabei von Größe, Art und Form aus. Ob wir es konkret mit einer Schweine- oder einer Geflügelwurst zu tun haben, oder am Ende gar mit einem Tofu-Bratling, soll keine Rolle spielen. Fangen wir zunächst mit kleinen Würsten an. Die Snackvarianten größerer Würste sind dafür auch egal, weil die nicht strukturell anders sind. Sonst haben wir da sowas wie Nürnberger. Selbige brate ich hin und wieder, weil die eigentlich ganz aromatisch sind. Soll ich jetzt einen Bogen zu bayrischer Lokalpolitik ziehen? Vielleicht mache ich das, sobald ich mich mit jener in Franken auskenne. Dabei fallen mir… Weiterlesen …. 

GERN GESLESEN