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Idee für den VfL Bochum: Für jede Gelbe Karte soll Baum gepflanzt werden.

Brigitte Büsing, CC BY-SA 3.0, bearbeitet

Idee für den VfL Bochum: Für jede Gelbe Karte soll Baum gepflanzt werden.
August 03
10:18 2021

„Bochum soll so grün werden, wie der Rasen im Ruhrstadion. Für jedes VfL-Foul, bei dem der Schiedsrichter die Gelbe Karte zuckt, könnte ein Baum im Stadtgebiet gepflanzt werden. Die Finanzierung könnten sich Verein, Spieler und die Stadt teilen“, regt Nils Brandt, Vorsitzender der Fraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“ an.

„Natürlich wollen wir in der bald anlaufenden Saison fairen Bundesligafußball in Bochum sehen. Falls aber doch mal ein VfL-Spieler für ein Foul mit einer gelben oder roten Karte bestraft wird, soll das wenigstens für die Umwelt und das Klima gut sein. So wird die gelbe Karte zur grünen Karte“, argumentiert der sehr gute Brandt, der als Ratsmitglied selbst noch etwas grün hinter den Ohren ist.

„Für geschossene Tore lässt ein wohl bekanntes lokales Bierunternehmen am Ende der Saison bereits regelmäßig goldene Hopfenschorle springen. Da der VfL ja tief in der Stadt verwurzelt ist, kam uns die Idee mit den Bäumen“, sagt Brandt. Vorbild für die Fraktion aus Die PARTEI und DIE STADTGESTALTER diente hier die türkische Fußballliga. „Für jede gelbe Karte ein Baum, für jede rote Karte fünf Bäume“, regt Brandt an. 

„Im Fußball ist es nicht unüblich, dass auch der Verein für Platzverweise und Sperren gewisse Strafzahlungen bei seinem Spieler erhebt. Auch dieses Geld wäre in Bäume für Bochum gut angelegt. Der jeweilige Profi könnte dann auch die Pflanzung gemeinsam mit Bochumer Nachwuchskicker im Rahmen eines Pressetermins vornehmen. So kann man Fair Play und Umweltschutz an die Kinder vermitteln“, so Brandt.

„Das ist keine Satire“, stellt Brandt, Ratsmitglied der sehr guten Partei DIE PARTEI, klar und verweist auch auf den Werbeeffekt. „Dass der VfL wieder erstklassig ist, rückt Bochum auch ein kleines Stück mehr in die deutschlandweite mediale Aufmerksamkeit. So eine Baum-Aktion könnte also auch überregional für ein sympathisches Image unserer Stadt sorgen“, merkt Brandt an.

„Am besten wäre ja, wenn man jeweils zwei Bäume im Abstand von 7,32m pflanzt. Dann können diese wunderbar als Fußballtore beim Bolzen genutzt werden“, so Brandt abschließend. 7,32m ist die Regelbreite von Fußballtoren. 

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    Gemeinheiten

    Jaja, Gemeinheiten finden sich überall in der Politik. Mal geht es dabei um Erdowahn, den Irren vom Bosporus, und mal geht es um Jens Spahn und Leute aus seiner Richtung, die gemein zur Bevölkerung sind. Dabei bin ich eigentlich einer Meinung mit vielen Akteuren, dass Demokratie nur ein lästiges Mittel zum Zweck ist. Ich könnte ewig schwadronieren, wie toll ich mir eine Festung mit schwarzen Mauern und Fledermäusen überall vorstelle. Im Garten würden dann Komodo-Warane herumlaufen und auf den Bäumen und Zinnen säßen Papageien, denen ich beigebracht hätte, extrem unanständiges Zeug zu plappern. Leider teilen nicht alle meiner Mitbewerber um die Weltherrschaft meinen Sinn für Ästhetik. Selbiges zeigte sich zuletzt im Ausschuss für Kultur und Touristik, wobei nicht Kultur oder Touristik das Problem waren. Da lief es eigentlich ganz gut. Mein hinterhältiger Änderungsantrag zur Begrünung der Museumsfassade wurde zwar abgelehnt. (Wahrscheinlich hatte irgendjemand durchschaut, dass ich dort menschenfressende Pflanzen aussähen… Weiterlesen …. 

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