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Kritik an Ayurveda- und Schamanismus-Kurse der VHS Bochum.

Kritik an Ayurveda- und Schamanismus-Kurse der VHS Bochum.
August 10
15:44 2021

„Das neue Programm der VHS bietet wieder viele gute Kurse an. Allerdings sehen wir ein paar Angebote auch kritisch“, erklärt Physiker Dr. Carsten Bachert, Ratsmitglied der STADTGESTALTER. „Kurse, die Heilung durch Schamanismus in Aussicht stellen oder Ayurveda als Medizin bezeichnen, sind wissenschaftlich nicht haltbar und sollten mit diesen Versprechungen nicht von der Stadt angeboten werden.“

„Das breite Kursangebot der VHS ist eine wichtige Säule für die  Bildung in unserer Stadt“, stellt Dr. Bachert klar. „Mit den sehr diversen  Angeboten werden unterschiedlichste Menschen angesprochen. Deren Weltanschauungen müssen geachtet werden.“

„Allerdings gibt es auch Kurse, die zumindest fragwürdig erscheinen“ so Dr. Bachert mit Verweis auf ein Angebot, das mit ‚Ayurveda für jeden Tag – Eine sanfte Medizin für eine laute Zeit’ betitelt ist. „Mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ist Ayurveda nicht vereinbar. Ein evidenzbasierter Wirkungsnachweis ist nicht ausreichend vorhanden. Dass die VHS angesichts dieser Fakten bei Ayurveda von Medizin spricht, könnte falsche Versprechen machen oder irrige Erwartungen wecken“, kritisiert Dr. Bachert. Es gäbe auch Hinweise 

„Ein weiterer Kurs heißt ‚Schamanischer Zugang zu körperlicher Heilung‘. Schamanen sollen Kontakt zu Geistern herstellen können und mit deren Hilfe Probleme der Menschen lösen.  Auch hier wird suggeriert, dass eine medizinische Wirksamkeit, also eine körperliche Heilung, erwartbar sei.“

Die STADTGESTALTER sprechen sich nicht gegen die Kurse selbst aus. „Allerdings sollten sie nicht mit Wörtern wie Medizin oder Heilung beworben werden“, so Dr. Bachert abschließend.

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1 Kommentar

  1. GinaLisa
    GinaLisa August 12, 09:04

    Man man sich aber sich über alles aufregen!!!

    Auf diesen Kommentar antworten

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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