BOjournal

Beitrag

E-Sport soll bei städtischer Sportförderung gleichgestellt werden.

E-Sport soll bei städtischer Sportförderung gleichgestellt werden.
Juni 12
15:37 2020

Die Fraktion „FDP & Die Stadtgestalter“ will einen Schritt für die Gleichstellung des elektronischen Sports in Bochum machen. E-Sport soll in Bochum die gleichen Förderchancen erhalten wie Fußball- oder Leichtathletikvereine. Mit einem Zentrum für E-Sport könnte Bochum sein Profil als Sportstadt und Stadt der Digitalisierung zusammenführen. In Bochum betreibt u.a. bereits der VfL Bochum eine E-Sport-Mannschaft.

Ein häufiges Argument gegen die Anerkennung von E-Sport ist die fehlende Vereinsstruktur. Wie soll sich aber eine lebendiges Vereinsleben entwickeln, wenn der E-Sport gar nicht die gleichen Förderchancen wie andere Sportarten erhält.

In Bochum schließt die städtische Sportförderrichtlinie eine gleichberechtigte Unterstützung aus. Dies erklärte die Verwaltung auf eine Anfrage der Fraktion „FDP & Die Stadtgestalter“ aus 2019 unter der Begründung mit, dass E-Sport nicht vom Landessportbund anerkannt wird. Bochum sollte sich nicht zurücklehnen und warten, bis E-Sportler eine Gleichberechtigung selbst erkämpft haben, sondern dies mit einer Neuregelung der eigenen Förderrichtlinie unterstützen. FDP und STADTGESTALTER haben dazu einen entsprechenden Antrag für die Ratssitzung am 25.06.2020 eingereicht hat.

Statista prognostiziert bis zum Jahr 2023 einen weltweiten Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar im Bereich E-Sport. Die allgemeine Computerspieleindustrie hat 2018 bereits 135 Milliarden Dollar umgesetzt. Das ist auch ein interessanter wachsender Wirtschaftsbereich, für den wir Bochum früh genug aufstellen wollen. Mit einem Zentrum für E-Sport, wie dies bereits in Kiel entsteht, können wir vor Ort Expertise, Vereine, Wissenschaft und Unternehmen zusammenführen und zu einem der deutschlandweiten Pioniere werden.

Damit bündeln wir die Tradition Bochums als Sportstadt zusammen mit der Digitalisierung, die mit der Bochum Strategie vorangebracht werden soll. Da sollte man auch den VfL Bochum als Zugpferd einbinden, der bereits eine eigene E-Sport-Mannschaft aufgestellt hat.

Tags
Teilen

Über den Autor

Felix Haltt

Felix Haltt

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und Vorsitzender der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

Ähnliche Beiträge

0 Kommentare

Bisher keine Kommentare!

Bisher keine Kommentare. Möchten Sie einen Kommentar schreiben?

Schreib einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Suche

Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

  • Post thumbnail

    Endspiel

    (Der Tragödie 1. Teil) So, langsam beginnt der ganze Mist loszubrechen. Ich rede natürlich von der anstehenden Bundestagswahl. Die verschiedenen Parteien und innerparteilichen Grüppchen haben sich eingeschossen und beginnen, sich und den Wähler nervös zu beharken. Dadurch zeichnet sich im Detail ab, wer wo steht. So komische Leute wollten etwa Sahra Wagenknecht aus der Partei Die Linke ausschließen. Vermutlich waren es dieselben Leute, über die sie sich in ihrem letzten Buch mockiert hatte. Ja, getroffene Hunde bellen. Aber mit ihrem Anliegen durchgedrungen sind sie in keinster Weise. Die drei Kanzlerkandidaten kebbeln sich ebenfalls in seltsamer Art. Dabei redet sich Baerbock um Kopf und Kragen, sobald sie den Mund aufmacht. Armin Laschet ist der Presse nicht cool genug, und überhaupt ist die CDU out. Scholz hat eigentlich mit dem Kümmel von seiner Ex den größten Terracotta-Golem in der Gruft vermauert, aber es soll ja mal wieder die SPD herbei. Da fragt… Weiterlesen …. 

GERN GESLESEN