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Stadt Bochum soll beim Projekt “Smart-Park-City-Hubs” über die RUB den Fuß in die Tür bekommen.

Stadt Bochum soll beim Projekt “Smart-Park-City-Hubs” über die RUB den Fuß in die Tür bekommen.
November 27
10:08 2020

Wenn die Ruhr-Universität in einer anderen Stadt ein Konzept für moderne City-Logistik aufbaut, dann soll auch Bochum davon profitieren. Das Land NRW fördert im westlichen Ruhrgebiet unter Beteiligung der RUB den Aufbau von “Smart-Park-City-Hubs” (SPaCiH) als außerhalb der Stadt gelegene Verteilungszentren. So ein System brauchen wir auch in Bochum.

Immer mehr LKW und Kleintransporter drängen sich auf den innerstädtischen Straßen. Der zunehmende Güterverkehr verursacht Lärm und Stau. Es braucht innovative Lösungen, um die Auslieferung von Waren verträglicher und effizienter zu machen.

Für die STADTGESTALTER bietet ein neues Projekt im westlichen Ruhrgebiet auch eine Chance für Bochum. Das Land NRW fördert in den nächsten zwei Jahren im Bereich Duisburg ein außerstädtisches prototypisches Logistikhub, durch das Güter gebündelt und auf der letzten Meile auf nachhaltige Verkehrsträger verlagert werden. Transportbedürfnisse zwischen Unternehmen sollen mittels einer neuen digitalen Plattform als virtueller Infrastruktur ausgetauscht und physisch im SpaCiH umgeschlagen werden. Als Betreiber der SPaCiH sollen private Unternehmen oder Organisationen der Public-Private-Partnership auftreten.

In dem mit rund 1,5 Mio. Euro von Land und EU geförderten Projekt ist u.a. auch die Ruhr-Uni beteiligt. Über die RUB kann Bochum möglichst früh den Fuß in die Tür bekommen. So ein Konzept wäre auch für Bochums Verkehr ein großer Gewinn. Die Stadt Bochum sollte hierbei umgehend den Kontakt zur Ruhr-Universität suchen, um schnell an alle Infos zu kommen, oder versuchen, eigene Beobachter*innen zu dem Projekt abstellen zu können. Im Ruhrgebiet müssen wir zusammenarbeiten, damit man Synergien erzielt. Das ist auch im Interesse der Steuerzahler*innen.

In Bochum können wir uns ebenfalls vorstellen, dass Lastenräder für die letzte Meile in Verbindung mit der von uns vorgeschlagenen Seilbahn benutzt werden. Einen Vorschlag da-zu haben wir bereits vorgelegt: https://die-stadtgestalter.de/2019/09/22/paketzustellung-mit-seilbahn-und-lastenrad/. Auch das Konzept einer CargoTram sollte näher beleuchtet werden, wie dies bereits in Dresden umgesetzt wird.

Über den Autor

Dr. Volker Steude

Dr. Volker Steude

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und. Vorsitzender der Fraktion "Die PARTEI & Die STADTGESTALTER"

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Laienzauberer

    Es ist immer wieder erschreckend zu erleben, mit welchem Ausmaß an Dilettantismus sich viele deutsche Politiker an die schwierige Materie der Zauberei herantrauen. Dabei liegen die Probleme nicht alleine bei komplexen Strukturen der Ausführung. Ich hätte vollstes Verständnis dafür, wenn es Ärger gäbe beim Anrufen korrekter hermetischer Tagesherrscher. (Die sind sowieso größtenteils Unsinn.) Auch mit Elixieren kann man sich schnell vermixen. Scheinbar mangelt es aber oft schon an einfachen Grundlagen. Jeder, der sich mit Zauberei beschäftigt, sollte etwa bereits auf den ersten Seiten eines Einführungswerkes vertraut werden mit dem Begriff der magischen Sympathie. Sogar Werke aus den empirischen Sozialwissenschaften können dazu herangezogen werden. Bei diesem Begriff geht es nicht um einfache Nettigkeit. Es geht um die Verbindung zwischen Vorgängen oder Objekten, die im nichtmagischen (mundanen) Bereich unabhängig von einander existieren. Durch gewisse Elemente von Zauberei werden sie verknüpft. Als Paradebeispiel für einen Sympathiezauber gilt etwa die so genannte Voudoupuppe (die… Weiterlesen …. 

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