Start UMWELT-VERKEHR Eingezäunte Freilauffläche für Hunde im Wattenscheider Stadtgarten

Eingezäunte Freilauffläche für Hunde im Wattenscheider Stadtgarten

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Das Wattenscheider Ratsmitglied Nils-Frederick Brandt will den Wattenscheider Stadtgarten hundefreundlicher gestalten. „Eine eingezäunte Freilauffläche für Hunde wäre nicht nur tierfreundlich. Es würde auch die Menschen, die Angst vor Hunden haben oder sich durch Hunde gestört fühlen, bei ihren Spaziergängen schützen. So haben alle etwas davon“, sagt der Vorsitzende der Ratsfraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“. Eine Anfrage im Rat soll den Anstoß geben. 

„Der Stadtgarten ist ein kleines Aushängeschild für Wattenscheid. Positiv sind schon die Hundekotbeutelspender, die regelmäßig genutzt und aufgefüllt werden. Das klappt im Rest des Stadtgebietes schlechter oder gar nicht“, lobt Brandt. 

Brandt, der selbst oft mit Hund im Stadtgarten unterwegs ist, sieht aber noch Potentiale. „Eine eingezäunte Freilauffläche für Hunde würde ein attraktives Angebot für Tiere und Hundehalter sein. Hunde müssen mit Artgenossen herumtollen können, um ein tiergerechtes Leben zu haben. Bevor Hunde woanders von der Leine gelassen werden, sollte dies lieber in einem möglichst zentralen, eingezäunten und entsprechend gesicherten Bereich geschehen“, so der sehr gute Vertreter der sehr guten Partie Die PARTEI.

„Wenn man mal schaut, wie hoch die hiesige Hundesteuer angesetzt ist, dann sollte die Finanzierung doch kein Problem sein“, sagt Brandt. In einer Ratsanfrage möchte Brandt einen Überblick bekommen, wie viel Geld aus der Hundesteuer zurück in die Infrastruktur für die Hundehaltung fließt. „Das kann eigentlich nicht so viel sein“, vermutet das Ratsmitglied. 

Die von Brandt eingereichte Anfrage soll nun für Wattenscheid und alle anderen Bezirke klären, wo sich Standorte für neue Freilaufflächen anbieten. Auch die erfolgreichen Hundekotbeutelspender werden in der Anfrage aufgegriffen: „Da sollte sich Bochum ein Beispiel an Wattenscheid nehmen“, so Brandt.

Die Anfrage soll auch nachhaken, ob bzw. warum das Hundeschwimmen am Saisonende in den Bochumer Bädern noch bzw. nicht mehr angeboten wird. Brandt will das Tierwohl zu einem zentralen Thema seiner Arbeit im Rat machen. „Das T in PARTEI steht ja immerhin für Tierschutz“, so Brandt. 

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