Start UMWELT-VERKEHR STADTGESTALTER unterstützen Seilbahn-Idee zwischen Witten und Ruhr-Uni 

STADTGESTALTER unterstützen Seilbahn-Idee zwischen Witten und Ruhr-Uni 

117
0

Als die STADTGESTALTER bereits vor rund zehn Jahren die Idee für eine Seilbahn in Bochum als Ergänzung des ÖPNV-Netzes aus der Taufe hoben, da rieb sich die restliche Politik noch überrascht die Augen. Mittlerweile bekommt das System Seilbahn als flächensparendes, kostengünstiges und leistungsfähiges Transportsystem immer mehr Rückenwind im Ruhrgebiet. Nach dem Herner Oberbürgermeister Duda (SPD) macht sich nun auch die CDU im Ennepe-Ruhr-Kreis für eine Seilbahnverbindung stark. 

„Die aktuellen Vorhaben zur Einrichtung von Seilbahnverbindungen in den Bochumer Nachbarstädten sind zu unterstützen. Insbesondere  der eingereichte Prüfauftrag der CDU-Fraktion im Kreistag Ennepe-Ruhr ist interessant, weil er die Seilbahn als Verbindung von Witten-Heven, über das Freizeitzentrum Heveney bis zur Ruhr-Universität in Bochum interkommunal denkt“, lobt Nikolas Lange, verkehrspolitischer Sprecher STADTGESTALTER und Mitglied im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur des Bochumer Rats. 

Positiv sei auch, dass sich die CDU-Initiative für den Kreis Ennepe-Ruhr perfekt in das von den STADTGESTALTERn vorgeschlagene Seilbahnnetz in Bochum einbetten würde Das Seilbahnnetz in Bochum soll unter anderem die Innenstadt, das Gewerbegebiet Mark 51‘7, die Ruhr-Universität und das Freizeitziel Kemnader See verbinden. „Eine Verlängerung bis nach Witten begrüßen wir ausdrücklich. Das macht die Seilbahn für weitere Menschen attraktiv“, erklärt Dr. Volker Steude, der für die STADTGESTALTER Mitglied im Bochumer Rat ist. Die STADTGESTALTER unterstreichen, dass es wichtig sei, die Seilbahn in das ÖPNV-Netz und die Ticketstruktur zu integrieren. Das sei für die Kunden attraktiv und erschließe Fördermittel von 80-90% für den Bau. 

Mit einem Teil der jetzigen Protagonisten für die Seilbahn in Witten hatten die STADTGESTALTER bereits Kontakt. So fuhr Dr. Steude  mit Vertretern des Seilbahnherstellers Doppelmayr bereits mögliche Linien in Bochum ab und man prüfte gemeinsam Kartenmaterial. 

„Bedauerlich ist aus Bochumer Sicht natürlich, dass die Rathauskoalition aus SPD und Grünen nicht so fortschrittlich in Verkehrsthemen auftritt. Die dritte Dimension findet dort in den Köpfen noch nicht statt, wenn man an den ÖPNV denkt. Seilbahnen lehnt die Bochumer SPD im Rat bislang kategorisch ab. Auch der Oberbürgermeister Thomas Eiskirch schweigt zu dem Thema, während sein Partei- und Amtskollege in Herne die Seilbahn nach vorne bringt. Aber die nächste Kommunalwahl steht 2025 vor der Tür und da werden die Karten neu gemischt. Genug Anknüpfungspunkte in den Nachbarstädten wird es dann geben“, ist Dr. Steude überzeugt. 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.