Start UMWELT-VERKEHR Neue Radroute von Ehrenfeld bis Eppendorf vorgeschlagen 

Neue Radroute von Ehrenfeld bis Eppendorf vorgeschlagen 

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Die STADTGESTALTER schlagen eine zusammenhängende Fahrradroute von Ehrenfeld über Weitmar-Bärendorf bis nach Eppendorf vor. „Mit dem Lückenschluss gäbe es eine durchgängige gute Radverkehrsführung von der südlichen Innenstadt bis nach Eppendorf Mitte und eine bessere Verzahnung der Stadtteile Eppendorf und Weitmar“, erklärt Nikolas Lange, verkehrspolitischer Sprecher der STADTGESTALTER und Mitglied im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur.
„Die bereits vorhandene kurze Umfahrung der Hattinger Straße von ‚An der Landwehr‘ über die Weitmarer Str. bis zur Knoopstr. stellt einen guten Ausgangspunkt für eine Verlängerung der Radroute dar. Die Weitmarer Str. ist bereits als Fahrradstraße ausgewiesen und das entsprechende Stück auf ‚An der Landwehr‘ wird aktuell verkehrsberuhigt gestaltet“, so Lange.

Nach Plan der STADTGESTALTER soll die vorhandene Fahrradstraße auf der Weitmarer Straße bis zur Matthias-Claudius-Schule verlängert werden. Dies bringt nach Ansicht von Lange auch mehr Sicherheit für den Schulweg von Kindern und Jugendlichen und kann im besten Fall durch die wesentlich bessere Erschließung für den Geh- und Radverkehr auch Elterntaxis vermeiden. „Heute liegt die Schule in einer Insellage. Wir schlagen eine neue Durchbindung an den nahen bestehenden Radweg ,Parkband West‘ vor. Diese neue, wenige hundert Meter lange Verbindung sollte als Geh- und Radweg durch den dortigen Grünbereich ausgeführt werden. Über die Siedlung Rosendelle lässt sich dann auch Eppendorf erstmals auf direkten Wege und verkehrsarm erreichen“, argumentiert Lange.

Nach Ansicht der STADTGESTALTER schafft man mit der neuen Radroute sichere Alternativen zu bisher zur stark befahrenen Schützen- und Elsa-Brändström-Straße, welche heute gefährlich für den Radverkehr sind. Auch die Gehwege seien in einem beklagenswerten Zustand.
Mit einer Anfrage im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur am 03.07.2024 lassen Die STADTGESTALTER die Realisierung ihres Vorschlages durch die Verwaltung überprüfen.
„Der Aufwand dürfte gering, der Ertrag für den Radverkehr, für die Bürger und für die Verkehrswende ganz sicher hoch sein“, schlussfolgert Lange.

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