BOjournal

Beitrag

20152553 – Sanierungsgebiet Wattenscheid

September 16
13:46 2015

Änderungsantrag zur 9. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 23.09.2015 hier:
TOP 2.21 – Vorbereitende Untersuchungen einer städtebaulichen Sanierung (VU) in Wattenscheid-Innenstadt nach § 141 Baugesetzbuch (BauGB)

Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” beantragt den Beschlussvorschlag
wie folgt zu ändern:

1. Das bisherige Untersuchungsgebiet Wattenscheid-Innenstadt soll zum Sanierungsgebiet erklärt werden. Dazu trifft die Verwaltung die erforderlichen Maßnahmen und erarbeitet die notwendige Satzung.

2. Die Sanierung soll im vereinfachten Sanierungsverfahren durchgeführt werden.

Begründung:
Um eine erfolgreiche Sanierung des Gebietes Wattenscheid-Innenstadt zu erreichen,
müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Nur wenn das Untersuchungsgebiet zum Sanierungsgebiet wird, bestehen für die Eigentümer im Sanierungsgebiet die erforderlichen steuerrechtlichen Abschreibungsmöglichkeiten für aufgewendete Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Im Sanierungsgebiet befinden sich viele Gründerzeithäuser, deren Sanierung wünschenswert ist, um das Stadtbild der Innenstadt Wattenscheid nachhaltig aufzuwerten. Ohne steuerliche Anreize für die Eigentümer, in die eigenen Immobilien zu investieren, scheint es kaum möglich die gewünschten Sanierungen, insbesondere der Fassaden zu erreichen.

Um die im Untersuchungsbericht dargestellten negativen Entwicklungen zu stoppen, muss jetzt gehandelt werden. Setzen sich die Entwicklungen weiter fort, werden die Sanierungsmaßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt deutlich schwieriger und teurer. Die Kosten für die Einrichtung von 1,5 Planstellen für die Umsetzung der städtischen Sanierungsmaßnahme erscheint in Relation zu den Kosten gering, die durch eine gelungene Sanierung des Gebietes der Stadt für die Zukunft erspart werden können.

Ziel sollte es sein, alles daran zu setzen jetzt die Voraussetzungen zu schaffen und dazu sämtliche Möglichkeiten zu nutzen, dass die Innenstadt Wattenscheids sich zukünftig wieder nachhaltig positiv entwickelt.

Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.

20152553 Antrag als pdf-Datei
20151409 Beschlussvorlage

Über den Autor

Marcus Heidrich

Marcus Heidrich

Mitarbeiter der Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER

Ähnliche Beiträge

0 Kommentare

Bisher keine Kommentare!

Bisher keine Kommentare. Möchten Sie einen Kommentar schreiben?

Schreib einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Suche

Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

  • Post thumbnail

    Gemeinheiten

    Jaja, Gemeinheiten finden sich überall in der Politik. Mal geht es dabei um Erdowahn, den Irren vom Bosporus, und mal geht es um Jens Spahn und Leute aus seiner Richtung, die gemein zur Bevölkerung sind. Dabei bin ich eigentlich einer Meinung mit vielen Akteuren, dass Demokratie nur ein lästiges Mittel zum Zweck ist. Ich könnte ewig schwadronieren, wie toll ich mir eine Festung mit schwarzen Mauern und Fledermäusen überall vorstelle. Im Garten würden dann Komodo-Warane herumlaufen und auf den Bäumen und Zinnen säßen Papageien, denen ich beigebracht hätte, extrem unanständiges Zeug zu plappern. Leider teilen nicht alle meiner Mitbewerber um die Weltherrschaft meinen Sinn für Ästhetik. Selbiges zeigte sich zuletzt im Ausschuss für Kultur und Touristik, wobei nicht Kultur oder Touristik das Problem waren. Da lief es eigentlich ganz gut. Mein hinterhältiger Änderungsantrag zur Begrünung der Museumsfassade wurde zwar abgelehnt. (Wahrscheinlich hatte irgendjemand durchschaut, dass ich dort menschenfressende Pflanzen aussähen… Weiterlesen …. 

GERN GESLESEN