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Klimaschutzkonzept ist in Bochum nur Lippenbekenntnis.

Klimaschutzkonzept ist in Bochum nur Lippenbekenntnis.
April 10
13:46 2019

Die Stadt tut nicht alles, um ihr Ziel von 65 Prozent weniger CO2 bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Die energetische Quartierssanierung als wichtiger Baustein des Klimaschutzkonzeptes sollte bereits 2017 angegangen werden. Passiert ist bislang aber nichts. Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” beantragt in der Ratssitzung am 11.04.2019 daher die unverzügliche Umsetzung.

Wir müssen das angekündigte energetisches Quartierskonzept sofort aufstellen. Damit können wir Strategien für eine energieeffiziente Stadtentwicklung und Gebäudesanierung entwickeln. Dazu sollen Investoren einbezogen und auch noch in diesem Jahr Förderungen bei der KfW beantragt werden.

Die Umsetzung dieser Maßnahme war bereits für 2017 mit hoher Priorität vorgesehen. Jetzt hinkt Bochum schon zwei Jahre hinterher. Oberbürgermeister Eiskirch lobte Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen von ‘Fridays for future’ in Bochum für eine konsequentere Klimapolitik demonstrieren. Seine Hausaufgaben in dem Bereich sollte er dann allerdings auch machen.

Besonders die Bochumer Grünen, die sich ebenfalls öffentlichkeitswirksam mit den Protesten solidarisiert haben, müssten doch ein Interesse daran haben, die selbstgesteckten Ziele vor Ort wirklich einzuhalten. Die Grünen kümmern sich in Bochum viel um linke Sozialpolitik. Umwelt und Verkehr sind dagegen allenfalls ein Randthema. Da wird nur das getan, was die SPD zulässt und die Sozialdemokraten auch ohne ihren grünen Koalitionspartner von sich aus machen würden.

Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” hat für die Ratssitzung am 11.04.2019 einen entsprechenden Antrag eingereicht. Da können Koalition und Oberbürgermeister Farbe bekennen, wie wichtig ihnen der Klimaschutz wirklich ist.

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Dr. Volker Steude

Dr. Volker Steude

Mitglied des Rates der Stadt Bochum und. Vorsitzender der Fraktion "Die PARTEI & Die STADTGESTALTER"

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    Gemeinheiten

    Jaja, Gemeinheiten finden sich überall in der Politik. Mal geht es dabei um Erdowahn, den Irren vom Bosporus, und mal geht es um Jens Spahn und Leute aus seiner Richtung, die gemein zur Bevölkerung sind. Dabei bin ich eigentlich einer Meinung mit vielen Akteuren, dass Demokratie nur ein lästiges Mittel zum Zweck ist. Ich könnte ewig schwadronieren, wie toll ich mir eine Festung mit schwarzen Mauern und Fledermäusen überall vorstelle. Im Garten würden dann Komodo-Warane herumlaufen und auf den Bäumen und Zinnen säßen Papageien, denen ich beigebracht hätte, extrem unanständiges Zeug zu plappern. Leider teilen nicht alle meiner Mitbewerber um die Weltherrschaft meinen Sinn für Ästhetik. Selbiges zeigte sich zuletzt im Ausschuss für Kultur und Touristik, wobei nicht Kultur oder Touristik das Problem waren. Da lief es eigentlich ganz gut. Mein hinterhältiger Änderungsantrag zur Begrünung der Museumsfassade wurde zwar abgelehnt. (Wahrscheinlich hatte irgendjemand durchschaut, dass ich dort menschenfressende Pflanzen aussähen… Weiterlesen …. 

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