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Bochumer Kältekonzept für Obdachlose unzureichend

Bochumer Kältekonzept für Obdachlose unzureichend
Dezember 22
12:00 2020

PARTEI & STADTGESTALTER schlagen Kältebus und Wärmezelte vor. 
 
“Die Stadt Bochum tut nicht genug für Obdachlose in diesem Winter”, kritisiert Nils Brandt, Vorsitzender der Fraktion “Die PARTEI & STADTGESTALTER”. “Ein warmer Tagesaufenthalt darf nicht nur auf 45 Minuten begrenzt werden. Obdachlose können ein Essensangebot to-go nicht mit nach Hause nehmen, sondern müssen sich dann auch bei Minusgraden irgendwo draußen hinsetzen. Hier muss man coronagerechte Möglichkeiten mit Heizstrahlern und Zelten finden”. Die Fraktion schlägt auch vor, einen Kältebus einzurichten. 

“Auch unter Coronobedingungen und Lock-Down darf eine sichere Versorgung von Obdachlosen nicht auf der Strecke bleiben. Beim Kältekonzept muss schnellstens nachgebessert werden”, sagt Brandt und verweist auf Kritik des Straßenmagazins BoDo. “Gerade beim To-Go-Angebot bei der Essensausgabe zeigt sich, dass die Verwaltung kreativer werden muss. Obdachlose haben kein zu Hause, zu dem sie Speisen zum Verzehr mitnehmen können. Sie sitzen dann draußen in der Kälte.” 
 
Die Fraktion “Die PARTEI & STADTGESTALTER” bringt Sofortmaßnahmen ins Spiel, um die Situation Bochumer Obdachlose schnell und unbürokratisch zu verbessern. “Mit Zelten und Heizstrahlern kann man ein Angebot machen, damit Obdachlose ihre Speisen in einer wärmeren und würdevolleren Umgebung zu sich nehmen können. Durch möglichst viele und dezentrale Zelte können Abstandsregeln eingehalten und zu große Ansammlungen vermieden werden. Zelte, so wie sie das THW nutzt, lassen sich auch leicht und regelmäßig zur Infektionsprävention lüften.”

“Nachts sollte ein Kältebus Streife fahren und Obdachlose mit warmen Getränken, einfachen Speisen und insbesondere Schlafsäcke regelmäßig versorgen. So wird das auch in anderen Städten wie Hamburg und Berlin gemacht”, sagt Brandt. 

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    Laienzauberer

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