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Mehr Bürgerbüro von Zuhause aus

Mehr Bürgerbüro von Zuhause aus
Juni 17
14:30 2016

Die Bürgerbüros in Bochum sind seit Wochen überlastet. Im Bürgerbüro Mitte bekommen die Bürger Termine erst wieder Anfang August. Die Bürgerbüros Gerthe und Querenburg sind derzeit komplett geschlossen. Eine wesentliche Ursache für die aktuellen untragbaren Zustände ist, dass bisher eine Digitalisierung der Dienstleistungen versäumt wurde, die in den Bürgerbüros erbracht werden. Für viele Leistungen, die in anderen Städten online erledigen können, müssen die Einwohner in Bochum immer noch zwingend ins Bürgerbüro. In vielen anderen Gemeinden lassen sich zahlreiche Dienstleistungen online erledigen. Wir brauchen mehr Bürgerbüro von Zuhause aus.

Um-, An- und Abmeldung von Haupt- und Nebenwohnung, Führungszeugnis, Bewohnerparkausweise und Meldebescheinigungen sind typische Leistungen, die sich bequem online erledigen ließen. Wenn dazu dann noch Statusabfragen zu Bearbeitungsständen oder automatische Benachrichtigungen gebe, wäre Bochum schon einen guten Schritt weiter. Die Einrichtung von zusätzlichen Onlineangeboten würde auch dazu führen, dass die dort eingesetzten Mitarbeiter entlastet werden, die derzeit unter einem erheblichen Arbeitsdruck leiden.

Über die jetzt eingeleiteten, personellen Notmaßnahmen in den Bürgerbüros werden Lösungen gebraucht, die den Service für die Bürgerinnen und Bürger auch langfristig deutlich verbessern.

Die Fraktion “FDP & DIE STADTGESTALTER” beantragt daher, dass zur Entlastung der Bürgerbüros systematisch geprüft wird, welche Dienstleistungen ganz oder teilweise auch online angeboten werden können. Dazu sollen die technischen Möglichkeiten geschaffen werden, dass die Bürger die entsprechenden Dienstleistungen zukünftig auch online beantragen bzw. erledigen können.

Die Fraktion will diese Thematik im Haupt-und Finanzausschuss und auch im Rat diskutieren.

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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