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STADTGESTALTER wollen mehr Flexibilität beim Schoko-Ticket.

STADTGESTALTER wollen mehr Flexibilität beim Schoko-Ticket.
September 17
14:24 2021

Mit dem Schoko-Ticket der BOGESTRA können Schüler*innen kostengünstig für 37,50 EUR mit dem ÖPNV im gesamten VRR-Gebiet fahren. „In der Realität möchten im Sommer und im Frühling sicher viele Schüler*innen mit dem Rad zur Schule fahren. Im Winter hingegen weichen sie aufgrund des schlechteren Wetters lieber auf Bus und Bahn aus. Um mehr Flexibilität zu ermöglichen, soll die BOGESTRA auf die Kündigungsgebühr von 20 EUR für das Schoko-Ticket-Abo verzichten“, schlägt Dr. Carsten Bachert, Ratsmitglied der STADTGESTALTER vor. 

DIE STADTGESTALTER begrüßen die monatliche Kündbarkeit des Schoko-Tickets. „Die grundsätzliche Gestaltung geht schon in die richtige Richtung“, so Dr. Bachert. „Die Kündigungsgebühr bei dem 12-Monats-Abo könnte aber viele Eltern dazu bewegen, auf das Ticket zu verzichten und ihre Kinder im Winter lieber mit dem Auto zur Schule fahren“, sagt Dr. Bachert. Er berichtet in dem Zusammenhang von Eltern, die ihn auf diese 20 Euro an Kündigungsgebühr angesprochen haben.

„Aus dem monatlich kündbaren Jahresabo könnte man doch ein Monats-Abo machen und auf die Kündigungsgebühr verzichten“, schlägt Ratsmitglied Dr. Bachert vor. „Uns erschließt sich der Sinn und die Notwendigkeit für diese Gebühr nicht. Die Stadt sollte doch froh sein, wenn auf Elterntaxis in der dunkelen Jahreszeit verzichtet wird und stattdessen ohne Malus flexibel auf Bus und Bahn ausgewichen wird“, erklärt Dr. Bachert für die STADTGESTALTER.

Zwar würde die BOGESTRA nach 12 Monaten Laufzeit auf die Gebühr im Falle einer Kündigung verzichten, „aber der Winter kommt ja in jedem Jahr“, meint Dr. Bachert. Dass das Nahverkehrsunternehmen also durchaus auf die Kündigungsgebühr verzichtet zeige ja, dass man „nicht auf die 20 EUR angewiesen ist“, so die STADTGESTALTER.

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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