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STADTGESTALTER-Vorschlag umgesetzt: Parkverbot auf Bahnhofstraße sorgt für mehr Radverkehrssicherheit. 

STADTGESTALTER-Vorschlag umgesetzt: Parkverbot auf Bahnhofstraße sorgt für mehr Radverkehrssicherheit. 
April 22
13:59 2022

Auf der Bahnhofstraße wichen Fahrzeuge immer wieder auf den Radweg aus, um an parkenden Autos vorbei zu fahren. „Endlich hat sich die Stadt zu einem Parkverbot durchgerungen“, sagt Nikolas Lange, verkehrspolitischer Sprecher der STADTGESTALTER und Mitglied im Mobilitätsausschuss. Er kritisiert: „Die Verwaltung und die rot-grüne Koalition haben viel zu lange gewartet, um die gefährliche Situation zu beseitigen.“ Die STADTGESTALTER hatten im vergangenen Jahr bereits zweimal ein Parkverbot oder eine bauliche Sicherung des Radweges beantragt.

“Die Bahnhofstraße wurde in Höhe der Hausnummern 26-28 legal beparkt. Bei Gegenverkehr hätten Autofahrer*innen auf dieser Seite vor den wenigen parkenden Fahrzeugen warten müssen. In der Realität hätten sich viele Autofahrende auf Seiten der parkenden Fahrzeuge den vor der Einrichtung des Radwegs gewohnten zweispurigen Verkehr “erzwungen”, wodurch Fahrzeugführer*innen in Richtung Innenstadt nur das Ausweichen auf den Radweg blieb. Für Radfahrende ein großes Sicherheitsrisiko“, erklärt Lange, der die Situation regelmäßig selbst beobachtete und mit Fotos dokumentierte. 

Situation vor Einrichtung des Parkverbots

Die STADTGESTALTER sehen das neue Parkverbot auf der Bahnhofstraße in Wattenscheid als Erfolg ihrer beharrlichen Arbeit. Erstmals habe die damalige Fraktion „FDP & Die STADTGESTALTER“ Gefahrenpunkte entlang der gesamten Bahnhofstraße thematisiert. Ratsmitglied Dr. Volker Steude stellte im August 2020 eine entsprechende Anfrage im Hauptausschuss. „Eine konkrete Antwort zu den umfangreichen Fragen und Vorschlägen hat die Verwaltung bis heute nicht gegeben“, kritisiert Lange. 

Die STADTGESTALTER haben 2021 im Verkehrsausschuss zweimal eigene Anträge (April 2021, November 2021) zur Lösung der gefährlichen Situation gestellt. Entweder sollte der Radweg gegen das illegale Ausweichen abgepollert werden oder der Grund für das Ausweichen auf den Radweg durch ein Parkverbot verschwinden. „Die Bahnhofstraße hätte bereits mindestens ein Jahr früher radverkehrssicher werden können. Verwaltung, SPD und Grüne wanden sich um die Einrichtung des unpopululären Parkverbots herum. Zu groß war wohl die Angst, man könnte es sich durch den Wegfall der Parkplätze mit den Anwohner*innen verscherzen“, so Lange. 

„Am Ende hat man sich dann doch für einen unserer Vorschläge entschieden und die Ursache für das gefährliche Verhalten der Autofahrer*innen abgestellt. Das Ganze Hin-und-Her hätte man sich sparen können. Die Verwaltung präsentierte als Antwort auf den allgemein gestellten Prüfantrag der Koalition, der als Änderungsantrag die konkreten Lösungen “Parkverbot oder Poller” aus dem Spiel nahm, zunächst haptische Markierungen. Entscheidungen wurden immer wieder vertagt. Die Grünen fragten in der Bezirksvertretung Wattenscheid sogar an, warum auf der Bahnhofstraße kein Parkverbot angeordnet wurde. Die Antwort der Verwaltung hätte ausfallen müssen: ,Weil es die Grünen im Mobilitätsausschuss diese konkrete Lösung abgelehnt haben‘“, ärgert sich Lange. 

Im entsprechenden Antwortschreiben wird die Verwaltung der Bezirksvertretung am 03.05.2022 offiziell zur Kenntnis geben, dass sie ein Parkverbot einrichten will. „Die Schilder sind bereits aufgestellt“, sagt Lange, der sich vor Ort bereits  ein Bild gemacht hat. 

Wir freuen uns über die verbesserte Sicherheit für Radfahrende auf der Bahnhofstraße, sehen aber noch weitere Gefahrenpunkte auf der Verbindung zwischen Bahnhof und Wattenscheider City. Wir werden uns auch weiterhin intensiv dafür einsetzen, dass auch diese Gefahren abgestellt werden”, so Lange abschließend.

Neues Parkverbot

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Die KOLUMNE vom finsteren Zauberer

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    Autofahrer für Dezibel

    Na, super. Kaum hatte ich diese Kolumne geschrieben, schon war sie wieder obsolet. Jetzt muss ich sie umschreiben, damit es irgendwie wieder passt. Das Grundthema ändere ich aber trotzdem nicht. Ällabätsch! Das Problem ist, dass die AfD Bochum sich urplötzlich zerstreuselt hat. Jetzt haben wir da statt dessen eine umbenannte Truppe mit gleichem Personal namens FFB in Bochumer Stadtrat. Über diese Merkwürdigkeit werde ich berichten, sobald ich etwas darüber weiß oder vermute. Die Thema dieser Kolumne war und ist jedenfalls ein zurückliegendes Geschehen in Wattenscheid. Die Ereignisse da sind aufs Engste verknüpft mit eben jener „AfD“, die sich in dem Moment auch noch so nannte. Diese wird von vielen Menschen gehasst und gefürchtet, von mir selbst jedoch nicht richtig ernst genommen. Den Teil werde ich voraussichtlich in Zukunft auch oft ähnlich halten. Also: In Wattenscheid gibt das ja auch so gerade eben so eine Bezirksvertretung, wo höchst lokale Politiker über… Weiterlesen …. 

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