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Stadt soll sich um Jugend Makerthons bewerben.

<strong>Stadt soll sich um Jugend Makerthons bewerben.</strong>
Mai 24
17:59 2022

„Mit Makerthons können Jugendliche und junge Erwachsene in interaktiven Gruppen ihre Ideen und Vorschläge für die Stadtentwicklung erarbeiten und einer Jury vorstellen. Die Finanzierung übernimmt das Land und die Umsetzung externe Experten. Die Stadt Bochum müsste nur Räumlichkeiten stellen“, fasst Kai Reese, für die STADTGESTALTER Mitglied im Strukturausschuss, zusammen. „Bis zum 2. Juni muss die Bewerbung für das Programm verschickt sein, um einen Makerthon im Herbst nach Bochum zu holen.“

„Die Stadt der Zukunft sollte insbesondere auch für diejenigen entwickelt werden, die zukünftig in ihr leben werden. Das sind ja gerade Jugendliche und junge Menschen“, argumentiert Reese. „Um die kreativen Ideen und den Mut zur Veränderung der jungen Menschen für die Entwicklung von Bochum zu nutzen, kommen innovative Formate wie Makerthons wie gerufen.“

„Interessierte Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen können sich bis zum 2. Juni 2022 für die Austragung eines Makerthons im Herbst bewerben“, heißt es von Seiten des Wirtschafts- und Innovationsministeriums NRW. „Da ist nun Eile geboten, um in den Bewerbertopf zu kommen, aus dem 12 Kommunen ausgelost werden“, meint Reese. 

Die Stadt könne nach Ansicht der STADTGESTALTER nur gewinnen, wenn sie ein interaktives von Experten entwickeltes und umgesetztes Projekt frei Haus geliefert bekämen „Nur das Haus müssen wir selbst stellen“, kommentiert Reese. „In Bochum gibt es mit der Riff-Halle, outdoor am KAP oder mit der Jahrhunderhalle einige interessante Orte, die man für einen Makerthon nutzen könnte.“

„Zwar hat die Stadt bereits zarte Schritte zur Einbindung der Jugend gemacht, z.B. mit einer Befragung. Aber da verbindliche Beteiligungen wie ein Jugendparlament immer wieder von SPD und Grünen verhindert wird, sollte Bochum sich um jedes Format bemühen, das junge Menschen zielgruppengerecht einbindet“, so STADTGESTALTER Reese.

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